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| Dead Eye Dreaming, Silverwolf Productions/SPV, 2009 |
| Giorgia Fadda |
Vocals |
| Fabio Carta |
Vocals |
| Henrik "Guf" Rangstrup |
Guitars |
| Michele Mura |
Bass |
| Raphael Saini |
Drums |
| Gast: |
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| Steve Smyth |
Guitar |
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Länge: 62 Min 36 Sek |
Medium: CD |
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| 1. 10 Years Of Denial | 7. Dead Eye Dream |
| 2. For Tongues And Foul Times | 8. Rise |
| 3. How To Define A Race | 9. Picture Perfect |
| 4. A March For The Dying | 10. Two Shadows |
| 5. Another Lie To Live In Vain | 11. The Evident |
| 6. Blind Eye Focus | 12. From The Stare To The Storm |
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Was macht ein Däne, wenn er nach Italien umzieht? Er gründet eine Band! Kann man nicht drüber lachen, ist ja auch kein Witz, sondern Tatsache. Warum es Henrik Rangstrup im Jahre 2002 nach Italien verschlug ist uns nicht bekannt, wohl aber, dass - wie auch immer - aus diesem Unterfangen schlussendlich CHAOSWAVE entstand.
Also, Musik aus Italien, durchdacht von einem Dänen. Das klingt nicht zwingend nach keyboardverklebten Bombasthymnen in denen Drachen, Könige und Elfen gemeuchelt werden. Aber CHAOSWAVE haben neben einem Sänger auch eine Sängerin - aaaargh, also doch Bombast!? Nein, keinesfalls. CHAOSWAVE gelingt es dermaßen unitalienisch zu klingen, dass es schon fast beängstigend ist. Gleich mit 10 Years Of Denial wird dem Hörer ein Doublebass-Gewitter erster Klasse um die Ohren gehauen und damit schon die Marschroute für den Rest der Scheibe legt. Ein echtes Schwergewicht hat uns die dänisch-italienische Freundschaft in den Player gelegt.
Fork Tongues And Foul Times fährt auf der gleichen Schiene, erst bei How To Define A Race wird etwas (aber auch nur etwas) Fahrt aus dem Traum des toten Auges genommen und kleine fast schon progressive Bauteile lassen sich im weiteren Songverlauf erkennen. Wunderbar auch die Wechselgesangspassagen, die hier zum ersten Mal richtig durchschlagen.
Another Lie To Live In Vain leitet instrumental in Blind Eye Focus über, was sehr rifforientiert durch die Boxen rauscht, erstmals mit weniger Doublebass-Anteilen als alles andere bisher. Es wird fast schon ruhig. Danach heißt es sich dann wieder anzuschnallen, denn mit den nächsten Nummern wird wieder Fahrt aufgenommen. Picture Perfect hoppelt nahezu aus dem Stiefelland in meine heimischen Boxen, bevor es mit Two Shadows Erholung für die geplagte Nackenmuskulatur, die Gehörgänge und die Nachbarn gibt. Allerdings ist die Freude nur von kurzer Verweildauer, denn schon nach der Hälfte der Nummer schwimmen Henrik Rangstrup und seine Freunde wieder im gewohnten Fahrwasser. Das Ruhige liegt ihnen - meiner Meinung nach - auch nicht so wirklich.
The Evident und From The Stare To The Storm lassen ein Album ausklingen, das nicht zum Kuscheln auffem Sofa mit der Liebsten geeignet ist und für nicht geübte Hörer durchaus anstrengend sein kann.
Auffallend ist, dass man nicht versucht irgendwen irgendwie zu kopieren, sondern schon recht eigenständig agiert und wirklich weit weg ist vom "Italian Way of Metal".
[Völlig unklar ist, was Herrn FriedeMetals Meinung nach "beängstigend unitalienisch" und "Italian Way of Metal" bedeuten könnte. Er heißt ja auch nicht Kowalski und kommt trotzdem aus dem Pott. Red.]
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