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Transporter I-III

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Transporter I-III
Transporter I-III, Universum Film, 2009 (2002, 2005 & 2008)
Darsteller:
Jason Statham, Francois Berleand u. a.
Regie:
Louis Letterier ("The Transporter" & "The Mission")
Olivier Megaton ("Transporter 3")
Produziert von: Luc Besson Länge: ca. 89 Min; ca. 85 Min; ca. 100 Min Medium: 3 DVD-Box

Ich bin kein Filmkritiker oder -liebhaber, sondern der Ab-und-Zu-Seher. Wenn die Filmhandlung gefällt, die Schauspieler sich nicht zu blöde anstellen, die Story ist halbwegs logisch und das Ganze ist nicht langweilig ist - alles klar. Details - Bildrauschen, Musik, Regiearbeit, Message - sind zwar wichtig, aber nicht die Hauptsache. Und wenn ich in einen Actionfilm gehe, erwarte ich genau das: Action, und zwar nicht zu knapp.
Davon bekommt man in der "Transporter"-Serie mit Jason Statham als Frank Martin jede Menge. Frank ist ein ehemaliger Fallschirmjäger, der jetzt privat zurückgezogen lebt. Sein Geld macht er mit dem Transporten von Dingen - oder manchmal Personen. Dabei gelten drei Regeln:
- An einer getroffenen Vereinbarung wird nichts verändert oder nachverhandelt.
- Es werden keine Namen genannt.
- Es wird niemals das Paket geöffnet.

Martin tut seinen Job indem er sehr gut Auto fährt und im Notfall seine "Martial Arts"-Fähigkeiten einsetzt - und der Notfall kommt oft, da böse Buben ihm das Leben schwer machen und er doch oft die Regeln bricht bzw. brechen muss. Das führt dann dazu, dass er mindestens einmal alle 15 Minuten umringt von Gegnern in irgendeinem Gebäude steht, und du weißt, jetzt wird es eng - für die Gegner. Die werden mittels Prügel, allerlei Gerätschaften bis hin zur Krawatte und Martins Jackett und Knochenbrechertango schachmatt gesetzt.
Der eher komische Gegenpol dabei ist der Inspektor Tarconi (Francois Berleand), der im Laufe der Filme zu Martins Freund wird. Natürlich ist auch immer eine Frau dabei, wobei die in "The Mission" auch schon mal der Bösewicht ist und völlig durchgeknallt in Slip und BH um sich ballernd durch die Gegend läuft. Mann, hat die schlechte Laune!

Die Kampfszenen werden von Folge zu Folge ausgeklügelter und einfallsreicher (naja, einfach draufhauen funktionierte in den seligen 70ern bei Spencer/Hill, heute musst du schon mehr bieten) und es macht zunehmend Spaß, sich diese Mischung aus Tanz und Terz anzusehen. Auch die Endgegner werden - ganz wie auf der Playstation - immer unbesiegbarer ("Und Du bist jetzt der Schlaue?" - "Nein, man nennt mich den Brecher!"), wobei Martin sich immer besser anstellt als ich, wenn ich zocke.
Versteht sich von selbst, dass man bei den Verfolgungsjagden allerlei Dinge über das Autofahren lernen kann - bis hin zum Parken eines Audi A8 auf einem Zug… von einer Brücke aus.
Martin ist natürlich der harte-Schale-weicher-Kern Macho par excellence, die Rolle ist Statham, der damit ja bekannt wurde, auf den Leib geschneidert.

Obwohl keine UK- oder US-Produktion hält die Serie doch mühelos mit diesen mit, wird sie doch von Luc Besson ("Das fünfte Element") produziert.
Anders als etwa bei den neuen Bonds, wo es erstmal darum geht, ob Daniel Craig besser ist als die alten Bond-Darsteller (ist er) und die Handlung immer 'ernster' und weniger selbstironisch wird (was ihr aber ganz gut tut), gilt bei der "Transporter" Serie: 'What you see is what you get'.
Also, wer gut gemachte Actionfilme mag und etwa 24 Euro für den Dreierpack hat: hier ist das Geld gut investiert.

Dietrich Gastrock, (Artikelliste), 14.06.2009

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