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| Money Never Sleeps, Blistering Records, 2009 |
| Thomas Vikström |
Vocals |
| Joel Carlsson |
Guitar |
| Morgan Rosenqvist |
Guitar |
| Thomas Thulin |
Bass |
| Ronny Svanströmer |
Drums |
| Produziert von: Ronny Svanströmer & Joel Carlsson |
Länge: 42 Min 02 Sek |
Medium: CD |
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| 1. All Because Of Me | 6. I Wanna Be Free |
| 2. Til' The End | 7. Nothing At All |
| 3. Shine | 8. Money Never Sleeps |
| 4. Never Again | 9. What About Us |
| 5. Anything You Want | 10. Let's Make It Real |
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Hmmm. Das ist in Zeiten der Finanzkrise nicht gerade der intelligenteste Albumtitel, dass das Geld niemals schläft. Aber zur Fertigstellung der Scheibe konnten die fünf Schweden wahrscheinlich noch nicht erahnen, was kurz drauf weltweit die Menschenheit mit dem Thema Geld an Assoziationen verbindet.
Also, halten wir ihnen das nicht nach und schauen, was diese Skandinavier uns denn nun auf ihrem Debüt präsentieren.
Ganz ehrlich? Nichts Neues, das aber gut. Die Band, die dieses Jahr auch erst ihren dritten Geburtstag feiert, ist tief in den Hymnen der rockenden 80er Jahre verwurzelt. Das mag den ein oder anderen abstoßen, wer aber auf der Suche nach guter Musik aus der Zeit ist, die im Heute verankert ist, sollte hier dringend ein Ohr riskieren. COVERED CALL bedienen sich bei einem großen Plattenladen und haben die Musik von BONFIRE, SHAKRA, STRYPER, BON JOVI und auch ein klitzekleines bisschen WHITESNAKE zu ihrem eigenen Sound zusammengesetzt. Wobei man den klebrigen Pathos der Keyboards aus den 80ern komplett außen vor lässt. Dadurch bekommt die CD Partycharakter und geht ganz gut nach vorne ab. Bei den hymnenhaften Refrains hat man nicht auf schwere und komplizierte Songstrukturen geachtet, sondern die Einfachheit hält Einzug und sorgt dafür, dass man die Melodie schnell und die Texte kurze Zeit später mitsingen kann.
Mit Thomas Vikström hat sich Bandgründer Ronny Svanströmer einen sehr guten Mann hinter das Mikro geholt, der sowohl in den ruhigen als auch den rockenden Phasen der Band zu überzeugen weiß und mich - je länger ich der Scheibe lausche - immer mehr an Robert Sweet zu "Against The Law"-Zeiten erinnert, also nicht das knödelnde sondern das rockende Organ steht im Vordergrund.
Fazit: Nicht neu, aber gut und sicherlich Musik, die die Geschmäcker unterschiedlich ansprechen wird.
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