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| Just As I Am, Continental Record Services, 2010 |
| Trevor Barr |
Drums |
| Danny Bryant |
Guitar, Vocal |
| Ken Bryant |
Bass |
| Produziert von: Danny Bryant and Dave Williams |
Länge: 43 Min 49 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Shut Out The Light | 6. Master Of Disaster |
| 2. Blues For Buddy | 7. Day By Day |
| 3. For The Last Time | 8. The Hard Way |
| 4. Every Time The Devil Smiles | 9. Alone In The Dark |
| 5. Just As I Am | |
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Danny Bryant, der hier mit seiner Redeyeband die achte (!) CD vorlegt, wurde Hertfordshire in England im July 1980 geboren. Er begann, wie jeder zünftige Blueser in Laufstall Gitarre … nein, doch nicht. Etwas später aber, mit 15, war es dann wirklich an der Zeit, und er nahm die Gitarre in seine Hände. Drei Jahre später, und er wurd ein Pro.
Wie auch immer, zusammen mit der Redeyeband Rhythm Section (Vater Ken am Bass und Trevor Barr an den Klöppeln) hat er u.a. mit Größen wie Joe Cocker, Carlos Santana, Greg Allman, Walter Trout, Buddy Guy und Mick Taylor gespielt, wobei seine vierte CD Days Like This zusammen mit Walter Trout eingespielt wurde usw. usw., und dann traf er noch den und jenen, und spielte hier und da …. Dabei hatte uns Danny, der auf dem Cover aussieht als hätte er ganz schlechte Tage hinter sich, ein Problem - er wurde nicht bekannt. Wie kann man als Engländer, also Europäer, acht CDs machen und keiner in Europa der meinen Namen trägt hat je von ihm gehört? Daher also oben diese kleine Einleitung, denn es könnte gut sein, dass auch Leute anderen Namens noch nicht auf Danny aufmerksam geworden .... Doch halt! Natürlich ist das HoR auf Danny aufmerksam geworden, und zwar sogar positiv. Lag es also an mir.
Was wird geboten? Unaufdringlicher, unauffälliger, dennoch zeitweilig gut hörbarer Blooz und Blooz Rock, ohne irgendetwas neu zu erfinden. In der Tat nicht schlecht, aber viel zu wenig glamorous, man muss gut hinhören um die Feinheiten seines Spiels zu entdecken, wird dann aber mit Perlen wie den Texas Blues Every Time The Devil Smiles oder The Hard Way belohnt, wo Stevie Ray Vaughan oder BB King Pate standen.
Es gibt den Standard TYA-nahen Bluesrocker Shut Out The Light, den die allerdings variabler und einfallsreicher spielen würden (der Track ist zu hören auf MySpace); die Hommage an Buddy Guy Blues For Buddy, wo Danny zeigt, wie gut er seinen Buddy drauf hat.
Und seinen EC - Just As I Am; und seinen John Hiatt - Master Of Disaster ist ein Hiatt-Track (alle anderen sind selbst geschrieben); und seinen Robin Trower - Day By Day, eingeschlossen die bluesige Schwermut: "...all my dreams turn from bright to shades of grey…", so läuft er seufzend über die Brücke von Herrn T.
Was soll man sagen - Danny ist ein guter, und die CD ist nicht schlecht. Man hört sich rein, und dann gefällt sie einem, ohne wirklich herausragendes zu bieten. Dabei könnte er - seine Vorbilder hat er verinnerlicht (mal den Buddy Guy Track auf MySpace anhören, oder den EC Lookalike Just As I Am)! Aber er hat es bislang nicht geschafft, eine eigenen Stil zu entwickeln, will es mir scheinen, und daran krankt das Ganze hier etwas, und verhindert den HoR TIPP Status. Um an die vorigen Reviews anzuschließen - es könnte durchaus sein, dass Mr Bryant Live ein Pfund ist, und die CD Black And White besser als die hier vorliegende; allein - die "spitzenmäßige" Rhythmussection unbd den "geilen Gesang" kann ich auf dieser CD jetzt nicht ausmachen - alles ganz gut, wie gesagt, aber keinesfalls über Durchschnitt. Der Blueser mag sich auf MySpace sein eigenes Bild machen.
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