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| On The Waiting List, Red Kite Records, 2008 |
| Dave Sutherland |
Vocals, Acoustic Guitar, 12-String-Guitar, Electric Guitar |
| Gunnar Frick |
Organ, Pedal Steel, Piano, Accordion |
| Matt Percival |
Bass, Slide Guitar, Electric Guitar, Dobro |
| Toby Baron |
Drums |
| Chloe Keat & Alies Sluiter |
Violin |
| Charles Cross |
Viola |
| Jenny Adejayan |
Cello |
| Martin Brown |
Mandolin |
| Al Richardson |
Harmonica |
| Siobhan Parr |
Backing Vocals |
| Produziert von: Martin Levan |
Länge: 44 Min 08 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Dreams About Beautiful Girls | 6. Honey I'm Home |
| 2. When Tomorrow Comes | 7. Rose In A Bottle |
| 3. Coming Apart At The Seams | 8. If I Needed You |
| 4. In The Cold Light Of The Morning | 9. Roads And Rails |
| 5. You Got A Man Like Me Loving You | 10. On The Waiting List |
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Das soll also "Londons bestgehütetes Singer-Songwriter-Geheimnis" sein? Klar, dieser Mann ist ein Phänomen: Als Mittzwanziger taucht er Anfang der 90er Jahre in englischen Folkclubs auf, versucht die ersten Live-Auftitte und entwickelt sich mit Hilfe von Folk-Legende Bert Jansch vom schrammelnden Nobody zum ernsthaften Sänger, Songwriter und Gitarristen.
Auch der Einstiegssong seines aktuellen Albums (Silberling N° 4 in seiner bisherigen Karriere) Dreams About Beautiful Girls hat alle Pluspunkte eines potentiellen Folk-Hits: Tolle Lyrics, angenehme Stimme, ohrenschmeichelndes Arrangement mit viel Acoustic-Folk. Es lässt auf eine tolle CD hoffen. Doch irgendwie zeigt sich Mr. Sutherland in den folgenden Tracks mehr als Country-Rocker, denn als Folkie.
Sogar seine Stimme klingt plötzlich absolut amerikanisch... Auch schön, aber kein Mensch glaubt ihm da noch seine britischen Wurzeln! Okay, wer ebenso viele US-Mucker wie Leute aus dem europäischen Inselvolk als seine musikalischen Einflüsse aufzählt (nachzulesen auf seiner MySpace-Site), der hat seine Hörer vorgewarnt.
Dann plötzlich mit Track 8 If I Needed You stolpert Dave Sutherland unvermittelt wieder in die Folknische. Doch nur, um im nächsten Track Roads And Rails wieder seiner US-Southern-Country-Rock-Leidenschaft zu frönen - aber das richtig gut! Slide and Voice wie einst bei Mr. Zimmermann vor der Skyline in Tennesee.
Zur Versöhnung hat er dann noch den Titelsong des Albums bis zum Schluss aufbewahrt und singt sich in die müden Ohren des Rezensenten - der ideale Track, um nach einem langen Arbeitstag in Morpheus' Arme zu gleiten...
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