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| Crash, Ino Records, 2009 |
| TJ Harris |
Vocals, Bass |
| Chris Clonts |
Guitar |
| Brandon Mills |
Guitar |
| Josh Oliver |
Drums |
| Gast: |
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| Paul Ebersold |
Keyboards |
| Produziert von: Paul Ebersold |
Länge: 37 Min 34 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Crash | 6. Wasting Away |
| 2. Desperate | 7. Over My Head |
| 3. Fading | 8. Moving On |
| 4. Best I Can | 9. The Life |
| 5. Ride With Me | 10. Forever With You |
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Was machen eigentlich P.O.D.? Keine Ahnung und ist mir auch relative egal, so lange es so geile Scheiben wie die neue von DECYFER DOWN gibt! Nie gehört? Das kann man ändern.
Der Bandname leitet sich aus dem englischen "to decipher" ab, was soviel bedeutet wie auslegen, interpretieren. Gegründet in North Carolina im Jahr 2002 nach Beginn der heutigen Zeitrechnung und seitdem pausenlos auf Tour. Mit "End Of Grey" schoben die Jungs 2006 den ersten Dreher in die Plattenläden und machten damit in den Staaten auf sich aufmerksam. Mit ihrer Mischung aus NICKELBACK, P.O.D., PILLAR und DISCIPLE eroberten sie 2005 auch die Bühnen der Christmas Rocknight in Ennepetal und konnten dort einige Sympathiepunkte abräumen.
Nach dem Ende vom Grau kommt nun also "Crash" in die heimische Musikanlage. Und es geht da weiter, wo man 2006 aufhörte. Nicht nur, dass das Quartett nach 10 Songs so gerade eben die halbe Stunde gefüllt hat, auch musikalisch werden keine Experimente durchgeführt. TJ Harris, Chris Clonts, Brandon Mills und Josh Oliver machen das, was sie am besten können: Rocken! Druckvoll, treibend und auf sehr ansprechendem Niveau. Die oben genannten Bands dürfen auch beim zweiten Oeuvre als Referenz herhalten. Einzelne Songs hervorzuheben ist schwierig, weil es zwar ein wenig an Abwechslung innerhalb der 37 Minuten fehlt, aber trotzdem nicht langweilig wird. Diesen Spagat schaffen auch nicht viele. Hier wird der Nackenmuskel beansprucht und beim Genuss der Scheibe die Nachbarschaft geärgert, denn DECYFER DOWN wirkt am besten LAUT! Dabei ist es egal, ob die Jungs nun den Gaspinn bis zum Anschlag durchtreten oder auch mal sanftere Töne wie in Forever With You anschlagen, es geht immer nach vorne.
Interessant ist vielleicht noch die Geschichte hinter dem Titel der CD. "Crash" klingt jetzt nicht gerade spektakulär, ist es in den Augen der Band aber doch. Zum einen steckt da hinter die Erfahrung eines Unfalls auf spiegelglatter Fahrbahn, bei dem sie fast draufgegangen wären, und zum anderen ist es das, was passiert, wenn die Band auf die Crowd vor der Bühne trifft. Es kommt zum "Crash" und es werden Emotionen und Gefühlen freier Lauf gelassen, frei nach der ersten Textzeile: "Feel the pressure … let it go!"
Dem Aufruf folgen wir gerne und grölen den Refrain lautstark mit: "Crash! You're going down without a sound. Then I'll pass you up before I explode, breaking in two!" Wird Zeit, dass sie mal wieder in Deutschland aufschlagen, auch um mit TJ Harris den neuen Sänger begutachten zu lassen, der scheinbar mühelos in die Schuhe seines Vorgängers passt.
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