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| King Of Number 33, Ear Music, 2012 |
| Andy Ditchfield |
Guitars, Keys, Vocals |
| Mark Kelly |
Keys |
| Tony Wright |
Lead Vocals |
| Steve Wright |
Live Guitar |
| John Dawson |
Bass |
| Henry Rogers |
Drums |
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Länge: 53 Min 12 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Me And My Downfall | Chapter III - The Physician And The Traitor |
| 2. Maybe September | Chapter IV - The Hunt |
| 3. Marty And The Magic Moose | Chapter V - The Neverending Elysium |
| 4. King Of Number 33 | Chapter VI - Rex Mortuus Est |
| Chapter I - Paupers Parade | 5. Memo |
| Chapter II - Accession |
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Neu bei DEEEXPUS: Mark Kelly, ex-MARILLION. Das führt bei den Neo-Proggern natürlich zu erweitertem Einsatz von Keyboards - ohne allerdings das aufzugeben, was mit "Die klingen irgendwie wie TOOL" umschrieben wird und ihre Stärke ist: Rhythmusgerüste von exquisiter Festigkeit und von einem Erfindungsreichtum, der auch den 'normalen' Rocker unter uns dazu verleiten könnte, sich DEEEXPUS anzuhören, zumal Mr Ditchfield's Gitarre im klassischen Stil Solo's einwebt, die es in sich haben.
Ein Beispiel Me And My Downfall: nach dem Solo die Rückführung zur Rhythmusbasis, so etwa ab der Mitte des Tracks, und was sich dann daraus entwickelt. Zwar schwirrt er auch, der Synth, aber trotzdem kann er nicht in Emerson-mäßige Gefilde abheben, da die Rhythmusgitarre für Ordnung sorgt, und Mr Kelly sowieso dem songdienlichen Spiel ergeben und insofern eine willkommene und gute Erweiterung des Bandgefüges ist. Und so vergehen sechs unterhaltsam rockende Minuten, bevor es gekonnt elegisch und zart wird, und wir uns des Septembers erinnern. Aber auch das ist wirklich gut gemacht, und Mr Kelly's Piano (wenn er es denn spielt, und nicht Mastermind Ditche) bietet eine ganz wunderbare Ballade, ein ganz klassisches Piano, eine ganz stimmige Kreation, obgleich die Vocals vielleicht etwas farbiger kommen könnten. Und das muss natürlich in großem, 'grand' Finale enden, einschließlich Synth Schwirr-schwirr und Solos Exchange mit der Gitarre. Gelungen.
So auch Marty And The Magic Moose auf Basis eines Kinderliedes bzw. melodisch so angelegt, wie man ein Kinderlied anlegen würde, wobei man das Piano als Versinnbildlichung der Magie der Maus nehmen kann (und uns nur wenig beunruhigt, dass moose der Elch und nicht die Maus ist - magisch ist das alles auf jeden Fall, der Song, und die Moose-Maus und das Klavier). Es ist der Moment gekommen zu erwähnen, dass das hier doch etwas an Kaleigh erinnert, doch diese Erinnerung wird weggeblasen von der Rhythmusgitarre bevor sie aufdringlich wird.
Enter the symphony: King Of Number 33 - 26 Minuten lang DEEEXPUS at its best, virtuos, variös (von vielschichtig und-seitig), vollendet. Gelungene Gesangsharmonien in Vereinigung mit flexibler Riffseeligkeit und Keys-Grandeur - was soll man sonst sagen?
Wem TOOL immer zu sandpapierrau und KANSAS zu barock war/ist, MARILLION zu flach, und GENESIS zu verschwurbelt, carpet-crawler iggelig war, der greife zu dem Werk hier, und man hat eine gelungene Kombination von allem. Und das rockt.
Kritik? Bei so viel Geriffe und Ge-synthe verirrt man sich schon mal im Dort und Draussen und weiß nicht mehr, wo man gerade ist - noch beim Elch oder schon beim toten König? Aber da hilft häufigeres Studium des Gesamtwerks über durch Harmonieüberflüssigkeiten induzierte Demenzerscheinungen hinweg, Außerdem: Man nehme zur Erholung eine Dosis Fuller-Tamkin Saft. Gute Besserung, soweit sie nötig sein sollte. Sehr gelungen, die Nummer 33.
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