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| You Won't Bring Me Down, Eigenvertrieb, 2009 |
| David Conrad |
Vocals |
| Tim Klein |
Guitar |
| Andre Rüddigkeit |
Bass |
| Peter Stock |
Drums |
| Philipp Schopp |
Trumpet |
| Christian Jüngst |
Saxophon |
| Produziert von: David Lauden Bonk |
Länge: 21 Min 21 Sek |
Medium: EP |
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| 1. Hello Again | 5. When It's Gone |
| 2. All Alone | 6. You Won't Bring Me Down |
| 3. The Stranger | Bonus Track: |
| 4. Makes My Day | 7. Makes My Day (unplugged) |
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Späte 70er: man will sein Anglistikstudium beenden und muss dazu einen Auslandsaufenthalt vorweisen - also auf nach Coventry, zur Lancaster Polytechnic, direkt neben der Kathedrale (bzw. dem, was nach dem Abrissunternehmen von uns Deutschen in den 40er Jahren des vorigen Jahrhunderts übrig blieb, und wofür sich die Briten mit ähnlicher Unterstützung bei der Erneuerung des Stadtbilds deutscher Städte bedankten). Lang, lang ist es gottseidank her, und kommt hoffentlich nicht mehr.
Späte 70er: Hoch-zeit von Punk und Ska und Reggae, von Bands wie MADNESS, SPECIALS und UB 40 (die habe ich in der Uni live gesehen, und hoffte nach dem Eingangsdrumsolo, das wäre eine ordentlich Rockband; wurde aber nach zwei, drei Stücken eines besseren belehrt).
Mann, was habe ich das gehasst, und wenn nicht zur gleichen Zeit STATUS QUOs "Whatever You Want" und Tom Pettys "Damn The Torpedoes" auf den Markt gekommen wäre, gäbe es mich musikalisch vielleicht gar nicht mehr.
Gute Voraussetzungen also für die Review einer EP einer Ska-Punk machenden Band! Aber die Mischung macht's, heißt es ja, und im Falle von den Jungs hier zu Recht. Zumeist wird perfekt zwischen karibischem Good-Time Sunshine Music-Gehoppel und industrialisiert-dunklem Punk-Gerotze balanciert, und die Ska-Riffs der Gitarre durch die Direktheit des Punkrhythmus der Rhythm Section aufgefangen, bzw. das sehr Simple des Punk durch das Fröhliche des Ska aufgepeppt, und so hat man The Best of Both Worlds.
Hinzu kommt, dass Flexibilität vor Linientreue geht, man also auch mal zwischendrin ganz 'normale' Pop Melodien hört, denn nicht zuletzt die beiden Bläser sorgen für zusätzliche Farben auf der DESTINATION ANYWHERE Palette. Der Name, der ja schon auf eine musikalische Offenheit hindeutet, ist Programm.
Letztlich mündet es aber natürlich immer wieder in Joe-Jackson-mäßigen Vocals und Ska und Punk sind unüberhörbar. Den Pop-Appeal haben sie vergleichbar GREEN DAY, und somit sollte das hier schon eine Zuhörerschaft finden.
Die Songs Hello Again und All Alone auf MySpace sind typisch für die EP, und wem die gefallen (und wer wäre das nicht?), der sollte sich das vorige Album kostenlos von der Site runterladen, das neue kaufen und die Jungs beim Konzert antesten.
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