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| Aura, Metal Heaven, 2009 |
| Tommy Heart |
Vocals |
| Helge Engelke |
Guitars |
| Ule Ritgen |
Bass |
| CC Behrens |
Drums |
| Produziert von: Fair Warning |
Länge: 48 Min 12 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Fighting For Your Love | 7. Walking On Smiles |
| 2. Here Comes The Heartache | 8. Someday |
| 3. Hey Girl | 9. It Takes More |
| 4. Don't Count On Me | 10. As Snow White Found Out |
| 5. Falling | 11. Station To Station |
| 6. Holding On | 12. Falling Reprise |
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In unserer Ausgabe von "Das perfekte deutsche AOR-Dinner" möchte ich Ihnen heute die Delikatesse "Aura" aus dem Hause FAIR WARNING vorstellen. Zur Herstellung begebe man sich am Besten in ein altes Rittergut. Dort stelle man reichlich Verstärker und weitere Instrumente zur Herstellung des "Aura"-Dinners zusammen und beginne mit der Zubereitung.
Als erstes nehme man eine Stimme, die charismatisch genug für dieses Mahl ist und eine gute Mischung aus Steve Lee (GOTTHARD) und Hartmut Engler (PUR) ist. Sollte beides nicht verfügbar sein, tut es auch eine deftige Prise Tommy Heart, falls dieser nicht auf Grund der Herstellung von SOUL DOCTOR vergriffen ist. Weiter geht es mit einem ordentlichen Schuss Drums, die sich durch straightes Wachstum kennzeichnen. Hier empfehle ich eine ordentliche Portion CC Behrens, falls dieser nicht gerade für das schmackhafte Gericht DREAMTIDE verwendet wird. Weiterhin benötigt es einen großen Löffel Bass, den man am besten von der Pflanze Ule Ritgen abzwackt, wenn der nicht gleichzeitig von ELECTRIC SUN benötigt wird und deswegen ausverkauft ist. Zu guter Letzt braucht es noch einen kräftigen Schluck Gitarre. Diesen setzt man zusammen aus Uli Jon Roth und anderen Flitzefingern. Wem das zu aufwändig oder zu teuer ist, kann auch gerne auf Helge Engelke ausweichen, der aber auch gerne schnell auf Grund der Herstellung von DREAMTIDE vergriffen sein kann.
Diese Zutaten gut mischen, mit einer handvoll amerikanischen AORs veredeln und fertig ist die "Aura".
Damit ist eigentlich alles gesagt, denn nichts anderes bieten FAIR WARNING auf ihrem neuesten Rundling. Dass der es in sich hat, zeigt die obige Beschreibung, die bewusst mit hochkarätigen Namen gespickt ist (Hartmut Engler gehört auch dazu, denn singen kann der Mann und bis zur "Mächtig viel Theater"-CD waren die Herren aus Süddeutschland auch richtig gut!). 10 hochwertige Songs (auf der Promoscheibe - der für alle zugängliche Dreher glänzt mit 12 Songs) warten auf "Aura" darauf, von den AOR-Jüngern entdeckt und aufgesogen zu werden. Feinster Hardrock, der durch die Gitarrenarbeit von Helge Engelke seinen richtigen Anstrich bekommt, wird hier von dem Quartett aus Hannover präsentiert. Der muss sich nicht hinter internationalen Standards verstecken und darf getrost von den Gourmets der AOR-Küche verkostet werden. Sicherlich schleicht sich auch hier in den knapp 50 Minuten der ein oder andere ruhige Happen ein, aber auch die machen Spass.
FAIR WARNING überzeugen mit ihrer Mischung aus GOTTHARD, SCORPIONS, JOURNEY, DREAMTIDE und hier und da leichten QUEEN-Anleihen (man lausche aufmerksam dem Solo in Hey Girl), die bei jedem weiteren Hören neue Soli entdecken läßt. Somit wird es auch nach dem vierten Durchgang nicht langweilig.
Was mich am meisten irritiert hat, war die Tatsache, dass ich nach den ersten Takten gedacht hatte, man hätte mir eine falsche CD zugeschickt, denn die Nähe zu DREAMTIDE ist frapirend. Das mag aber an dem markanten Gitarrenspiel liegen, denn beide Bands werden - wie oben schon angedeutet - von Mr. Engelke sechs-saiten-technisch veredelt.
Nach dem Erfolg der Reunion-Scheibe "Brother's Keeper" steht diesem neuesten Output nichts im Wege, was den Erfolg geringer ausfallen lassen sollte. Beide Daumen oben - wieder eine CD, die der wachsenden Welle der rockenden Scheiben dieses Jahr eine weitere Schaumkrone aufsetzt!
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