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| LeafFall, Eigenvertrieb, 2007 |
| Maja Langholz |
Vocals, Flutes |
| Jan-Peer Hartmann |
Guitars, Vocals |
| Paul Lesný |
Guitars |
| Falk Hartmann |
Bass, Guitars |
| Mira Strübing |
Pianos, Keyboards |
| Nils Hartmann |
Drums, Flutes, Guitars |
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Länge: 40 Min 25 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Chant | 5. Tauriel |
| 2. On Misty Shores | 6. As Her Autumn Song Called |
| 3. The Sprig Within Her Hair | 7. Lasselanta |
| 4. Dead Winters Sleep | 8. Cuiviénen |
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Hört man sich vollkommen unbedarft und ohne Hintergrundwissen die Gruppe FAUNS an, dann möchte man auf keinen Fall glauben, dass diese Gruppe ihren Ursprung und ihren Sitz im westlichen Teil unserer Bundeshauptstadt hat. Denn bereits seit den 90er-Jahren spielt die Band in West-Berlin einen sehr interessanten Mix aus Folk, Prog und Metal. Das Ganze entpuppt sich zu einem Stil, bei dem man kaum Vergleiche ziehen kann. Keltische Einflüsse, sanfte Gesangspassagen und häufige metallische Gitarrenriffs werden in den Kompositionen von FAUNS gekonnt miteinander verbunden.
Im Jahr 2004 spielten die Musiker bereits eine EP mit dem Titel "Misty Shores" ein. Darauf waren 4 Songs enthalten, die wir nun auch auf der ersten offiziellen Album-Veröffentlichung finden. Davor produzierten FAUNS eigene CD-Rs und boten diese über ihre Website an. Im Laufe der Zeit verbesserten sie ihre eigenen Stücke nach und nach, so dass alle Tracks nun auf "LeafFall" sehr gereift und überzeugend dargeboten werden.
Soundtechnisch überhaupt nicht zu beanstanden, verlangen FAUNS, dass sich der Fan in seinen Sessel zurücklehnt und der Musik genau folgt. Maja Langholz bezirzt uns in On Misty Shores mit ihrer sanften Stimme, wobei sie sich nur durch harte Gitarreneinlagen unterbrechen lässt. Darüber hinaus wird der Folk durch die gespielten Flötentöne verursacht, die, wie beschrieben, den ganz besonderen Touch ausmachen. Die drei beteiligten Hartmanns sind Brüder, einer von ihnen, nämlich Jan-Peer, singt ebenfalls. So übernimmt er in The Sprig Within Her Hair die Leadstimme und verdonnert Maja Langholz für eine Weile zum Background. Über Geschmack lässt sich streiten, insbesondere in den folklastigen Parts passt beides.
Mein persönlicher Favorit ist Dead Winters Sleep, denn genau hier werden solche Melodien präsentiert und eine Stimmung verursacht, die dem Hörer nicht so schnell wieder aus dem Kopf geht. Äußerst melancholisch kommen FAUNS mit einem sehr geschmackvollen Gitarrensolo daher, bevor erneut düstere und heftige Guitar-Salven zumindest kurzzeitig das Kommando übernehmen.
Was den Prog betrifft machen die Berliner GENESIS, PINK FLOYD, BLACK EMPEROR, MARILLION und OPETH geltend, wobei letztere vielleicht für die härteren Einlagen als außerordentliche Inspiration dienten. Neben den üblichen Instrumenten sind es 12-saitige Gitarren, eine Laute sowie Block- und Querflöten, die zum Einsatz kommen, das Salz in der Suppe ausmachen und die zeitweilige Szenerie der 70er-Jahre auf den Plan rufen.
"LeafFall" ist ein Geheimtipp und ich empfehle sehr mal reinzuhören und sich bei Gefallen das Album über die Website der Formation zu bestellen. Diese Musik ist wahrlich nicht alltäglich!
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