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| Keep On Rockin' - The Very Best Of, Spectre Media/Universal/Koch/K-tel, 2009 |
| Produziert von: Eliot M. Cohen |
Länge: 67 Min 11 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Keep On Rocking (Remix) [schreibt sich im Original "Rockin'"] | 11. She's A Teaser |
| 2. Can You Do It (Remix) | 12. Got To Know |
| 3. Electric Lady | 13. Give You Till Monday (Remix) |
| 4. Black Cat Woman | 14. Ain't Just Like A Woman (Remix) |
| 5. Ten Feet Tall (Remix) | 15. Mama's Gonna Take You Home |
| 6. Fire Queen (Remix) | 16. Don't Do That |
| 7. Hope You Like It (Remix) | 17. All Because Of You |
| 8. Going Down (Remix) | 18. Black Cat Woman (Remix) |
| 9. Strange Man (Remix) | 19. House Of The Rising Sun |
| 10. Natural Born Looser (Remix) ["Loser" falsch geschrieben!] | |
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Diesmal muss es schnell gehen: Gestern im Posteingang, heute besprochen, denn die CD "Keep On Rockin' - The Very Best Of" GEORDIE erscheint bereits übermorgen, also am 12. Mai 2009. Und Home of Rock möchte nicht, dass sich auch nur ein einziger Fan von Brian Johnson, GEORDIE und AC/DC dieses Machwerk kauft. Eine solche haarsträubende Dreistigkeit gehört nicht nur nicht gekauft, sie gehört vor Gericht! Am besten vor das Jüngste Gericht.
Es steht GEORDIE feat. Brian Johnson vorne drauf, hinten bei 11 der 19 Titel in Klammern "RMX". Im Info wird angekündigt, dass es sich "zum Teil um neue, bisher unveröffentlichte Remixe" handelt. Und das ist schlichtweg gelogen, denn es handelt sich um Neueinspielungen, nein, gespielt wird hier nicht, es sind Neuprogrammierungen. Schlagzeugcomputer, eine unsägliche 80ies-Style-Synthgitarre und Instantbässe erklingen als Playback zu Brian Johnsons Gesang (der auch noch durch irgendwelche Maschinen gejagt wurde).
Es musste tatsächlich ein (hoffentlich erst) halbes Rocker- und Schreiberleben vergehen, bis eine derartige Unverschämtheit in den Player des entsetzen Kritikers gelangte, denn selbst die Grausamkeiten der STARS-ON-45-Singles aus den frühen 80ern waren dagegen die pure Lauterkeit, der holländische Produzent Jaap Eggermont wollte nämlich niemanden hinters Licht führen, er setzte nur auf den Nicht-Geschmack und die Dummheit der Menschheit - es kamen Millionen dabei zusammen. Im Falle GEORDIE darf und muss man von Betrug sprechen.
Wie man nur auf die Idee kommen kann, klassischen Siebziger-Rock'n'Roll so zu verstümmeln, bleibt auf ewig ein Geheimnis. Verantwortlich dafür ist übrigens ein gewisser Eliot M. Cohen, der vor 40 Jahren als Promoter für ganz große Acts arbeitete und kurze Zeit später MUNGO JERRY und ihren Hit In The Summertime produzierte.
"Digitally remastered" steht auch noch drauf. Es ist himmelschreiend, was hier abgeliefert wird, hoffentlich geht Johnson dagegen vor. Wenn kein Gericht helfen kann, sollte er einfach zuschlagen.
Genug Worte über diese Frechheit, ab in den Schredder mit der Brechreiz verursachenden Plastik- und Papiervergeudung.
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