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| Iron Will, Rise Above Records, 2008 |
| JB |
Guitars, Vocals |
| Fox |
Bass, Backing Vocals |
| Seb |
Drums |
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Länge: 41 Min 23 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Like The Oar Strikes The Water | 6. The Shadow Knows |
| 2. Fear Is The Key | 7. Self-Deceiver |
| 3. Hang | 8. Beyond Good And Evil |
| 4. Iron Will | 9. I Am The North |
| 5. Silver Into Steel | |
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GRAND MAGUS aus Schweden tummeln sich bis dato eigenartigerweise mehr im Underground als auf der Hochebene relevanter Metal-Acts. Und sie werden als eine dem Doom zugewandte Truppe bezeichnet, obwohl bereits auf dem im Jahr 2005 veröffentlichten "Wolfs Return" der klassische Heavy Metal gegenüber den düsteren musikalischen Aussagen dominierte. Nun ja, Einflüsse wie SAINT VITUS sind immer noch hörbar, doch bekommen GRAND MAGUS auf dem neuesten Output "Iron Will" immer mehr die Kurve in Richtung BLACK SABBATH und sind somit von nun an für uns eine echte Metal-Formation, die ihre Inspiration in den späten 70er und frühen 80er-Jahren sucht und findet.
Man höre sich nur das Riffing im Titeltrack Iron Will an. Laut, knarzig, scheppernd. Und dann der Versuch, uns mit Gesangslinien eines Ronnie James Dio zu betören. Es gelingt, denn skippt man zu Self Deceiver weiter, öffnet sich das Universum des Metal-Klischees und seinen Wurzeln immer weiter. Wenn die Schweden dann im Intro zu The Shadow Knows frühe IRON MAIDEN, einschließlich geklauter Powerriffs, mit schwergängigen, aber treibenden Sounds verbindet, dann bekommt man auf "Iron Will" den Übergang zum NWOBHM geboten.
Wir erhalten in den insgesamt 9 Songs einen Mix aus Metal, Hard Rock und einer Prise Doom. Die meisten Tracks sind melodisch, aber nicht kitschig, sie sind saftig, aber nicht triefend. Obwohl die Produktion leicht überdreht klingt, muss man anführen, dass GRAND MAGUS ein Trio sind. Natürlich haben sie im Studio die Technik ausgenutzt, denn die Aufnahmen kommen kernig und voll aus den Lautsprechern. Mehrere Gitarrenspuren wurden hörbar übereinander gelegt. Wie die Werbung verspricht, ist die Musik von GRAND MAGUS zeitlos, majestätisch und maskulin. Insbesondere durch den ansprechenden Gesang von JB erfährt das Album durchaus Klasse. Immerhin bildet der Shouter auch die Vocal-Front bei SPIRITUAL BEGGARS. Ohnehin sind die Musiker sehr umtriebig, Bassist Fox bedient die fetten Saiten zusätzlich bei BAJEN DEATH CULT und Seb (Ex-FORTUNE), der als letztes zu GRAND MAGUS stieß, traktiert die Felle außerdem in einer Formation namens PLANKTON und begleitete in den Jahren 2005-2006 keinen geringeren als Glenn Hughes auf dessen Tour.
Insgesamt sind GRAND MAGUS deswegen wahrlich keine Nobodys. Entsprechend rund und zielstrebig erscheinen sie deswegen auf ihrem 4. Album "Iron Will".
In welcher Nische, ob Doom oder Metal, sie sich letztlich etablieren können, bleibt abzuwarten. Ein durchaus hörenswertes und zu beachtendes Ergebnis.
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