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| Rabbit In The Vestibule, Eigenproduktion, 2008 |
| Constantin Necrasov |
Guitars, Mandoline, Bass, Vocals |
| Dmitry Lesov |
Bass, Acoustic Guitar, Vocals |
| Igor Kurtzman |
Keyboards, Sound Effects |
| Kyree Vibrant |
Vocals |
| Gäste: |
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| Art Pisanski |
Drums, Percussion |
| Ashot Grigorian |
Saxophone on Southern Boogie, Salome |
| Sahra Featherstone |
Tin Whistle on Poisoned Tune, Violin on Salome |
| Dylan Goodhue |
Voice of Biel and Background Vocals |
| The Burlington Seniors Four Part Harmony Choir |
Vocal Chorus on Biel |
| Produziert von: Half Past Four |
Länge: 63 Min 25 Sek |
Medium: CD |
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| 01. Missing Sevenths | 08. Strangest Dreams |
| 02. Johnny | 09. Biel |
| 03. Poisoned Tune | 10. Dwayne |
| 04. Southern Boogie | 11. Salome |
| 05. Twelve Little Words | 12. Bamboo |
| 06. Underwater | 13. Rabbit |
| 07. Lullaby | |
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Bei “Rabbit In The Vestibule“ handelt es sich um eine schon etwas ältere Veröffentlichung, hat dieser Rundling im Eigenvertrieb bereits 2008 das Licht der Welt erblickt, jedoch hat Just For Kicks Musik zumindest hier bei uns nun den Vertrieb übernommen.
Die Truppe, die für die Musik verantwortlich zeichnet, nennt sich HALF PAST FOUR, stammt aus Kanada und musiziert in der angegebenen Besetzung seit 2005 zusammen. Auf die Ohren bekommt man progressiven Rock aus den Siebzigern, also genauer gesagt Retro Prog und das hat man mit Jazz und AvantProg gemischt. Mir ist spätestens jetzt klar, das sich mein Geschmack was Musik betrifft verändert hat, denn vor einigen Jahren hätten mich derartige Klänge die Stopp-Taste drücken lassen, heute dagegen läuft die Mucke speziell von dieser Truppe in Dauerrotation. Denn obwohl man sich den Siebzigern bedient, klingen die Töne ausgesprochen frisch.
HALF PAST FOUR geben selbst an stark von KING CRIMSON und FRANK ZAPPA beeinflusst zu sein und das fällt auch schon bei den ersten Tönen von Missing Sevenths auf. Allerdings kann man deren Musik auch deutlich mit BEARDFISH vergleichen, die ja bekanntlich ebenfalls von den genannten Musikern beeinflusst worden sind. Ganz deutlich ist dies bei Poisoned Tune zu hören.
Ganz vage könnte man auch einen Gegenüberstellung zu MAGENTA zulassen, was allerdings eher am Gesang und Stimme von Kyree Vibrant liegt, die eine gewisse Nähe zu Christina Booth hat. Eines ist sicher, die Dame versteht es, mit ihrer Stimme zu arbeiten und lotet alle Facetten vorzüglich aus. Natürlich überzeugen auch die übrigen Musiker, egal ob Gitarren, Tasten, Bass oder Schlaginstrumente, es gibt bei jedem einzelnen wahnsinnig viel in ihren komplexen Songstrukturen zu entdecken. Desweiteren verwursteln sie verschiedene Stile, wie etwa Chanson, Zirkusmusik (Dwayne) oder Latin (Twelve Little Words) in ihren Kompositionen. Lullaby stellt sich als floydig angehauchte instrumental Nummer dar und bei Biel sind sogar Anleihen in Richtung Gothic auszumachen, was den schönen Choreinlagen zu verdanken ist.
“Rabbit In The Vestibule“ ist eine total spannende runde Scheibe. Allerdings gebe ich zu, dass die komplexe Vielfalt manchen Hörer überfordern mag; mich hat dieser Silberling jedoch schwer beeindruckt und daher ist es auch für mich ein absoluter Tipp und bin auf weiteres von HALF PAST FOUR gespannt!!!
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