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Sons Of The Western Skies

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Sons Of The Western Skies
Sons Of The Western Skies, Swampjawbea Music, 2012
Elvis D Bass
Jonboat Jones Vocals, Guitar
Kreg Self Lead Guitar
J. "Kwall" Kowalski Drums, Backing Vocals
Gäste:
Jeff "Cuz" Wilbur Saxophone on Everybody's Goin Fishing
Tumbleweed Blooze Harp on Mainstream Trucker (18 Wheeler Mix)
Produziert von: Hogjaw and Byron Filson Länge: 47 Min 05 Sek Medium: CD
1. Spoonfed6. Look To The Sky
2. Hells Half Of Mine7. Mainstream Trucker (18 Wheeler Mix)
3. Road Of Fools8. Midnight Run To Cleator
4. Six Shoots9. Dirty Woman
5. Everybody's Goin Fishing10. The Sum Of All Things

Die Jungs Jonboat, Elvis D, Kwall und Kreg sind zurück - und sind die Namen auch noch genauso seltsam wie ehedem, ist der Sound dann auch der gleiche wie zuvor.
Heavy Southern Rock, ganz auf The Riff aufgebaut, nicht unbedingt reiner Boogie, obgleich Spoonfed mit seiner schönen springenden Basslinie allen Boogieisten große Freude bereitet. Allerdings zeigt schon die Bridge hier, das man eher Hard Rock Riffs unters Volk streuen will - und dabei unglaublich abwechslungsreich vorgeht - hier und bei allen folgenden Tracks. Leute also, für die Tempo und Rhythmuswechsel, Riffwandel und allgemein unlangweiliges Songwriting wichtig sind, damit die Musik Spaß macht, ohne dass das nun in unglaublich komplizierte Konstruktionen ausarten muss, sind hier richtig.
Hells Half Home Of Mine hat zwar auch Boogie Elemente, aber auch hier gibt es im Mittelteil eher klassische Hard Rock Riffs, und alles in allem ist das sehr unterhaltsam und aufgeweckt, und kein stumpfes Gebolze, und selbst die Lyrics enthalten sich der God'n'Guns Manierismen - geht doch! Stellenweise regelrecht introspektiv, und sogar die Trucker bekommen mal eins auf die großspurige Nase (im Shuffle Mainstream Trucker) - und das ist wirklich bemerkenswert.

Und mit diesem Pfund Riff wuchern die Jungs auf dieser CD, und das macht sie zu einem wertvollen Beitrag im Geschehen. Nein - die Hooklines lassen immer noch jeden Fisch von der Angel, und die Vocals sind nach wie vor eigentlich alle auf einer Tonhöhe gesungen - so wat de hell, Ausnahmsweise spielt das wirklich keine Rolle. Denn: der Rest zeugt von jener Erfahrung, die es schafft, Drive, Solo und cleveres Songwriting so miteinander zu vermischen, dass ein gutes Ganzes rauskommt, mag auch der Druck eine Youngster Band nicht mehr ganz da sein. Songs wie das über einem massiven Rhythmusteppich dahinfliegende Midnight Run To Cleator nehmen es trotzdem an Drive mit allem auf, was kommt.

Jeder Song erweckt ist eine kleine Mini-Guitar'n'Riff Battle, die Solos fliegen einem um die Ohren - alles ganz genau so wie es ein soll, da verwette ich meine GENESIS Samml… ne, das geht wohl nicht, bei einer Platte dieser Band im Portfolio lässt sich da kaum einer drauf ein.

Und man glaubt es oder auch nicht: Everybody's Goin Fishing zitiert SKYNYRD und hat gleich HATCHET einen Sax-Mann an Bord, und eine coolen jazzigen Touch! Look To The Sky erinnert rifflich etwas an Free Bird und bietet mit acht Minuten Länge großes Drama - schönschönschön und empfehlenswert.<(p>

Dietrich Gastrock, (Artikelliste), 25.03.2012

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