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Bring Heavy Rock To The Land

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Bring Heavy Rock To The Land
Bring Heavy Rock To The Land, Frontiers, 2012
Jorn Lande Vocals
Willy Bendiksen Drums
Nic Angileri Bass
Tore Moren Guitar
Jimmy Iversen Guitar
Produziert von: Jorn Lande Länge: 57 Min 49 Sek Medium: CD
1. My Road7. Time To Be King
2. Bring Heavy Rock To The Land8. Ride To The Guns
3. A Thousand Cuts9. Black Morning
4. Ride Like The Wind10. I Came To Rock
5. Chains Around YouBonus Track:
6. The World I See12. Live And Let Fly

Das Intro Vocals Solo My Road zeigt Jorns Stärke als Sänger, ist der beste un d intensivste Track auf der CD - hier weicht er mal ein wenig vom Heavy Rock Einer- und Allerlei ab und zeigt mehr Profil.
Und dann rumpelt der Heavy Train im wahrsten Sinne des Wortes mit einem Standardriff und bollerigen Drumbreak los. Wie singt er:"We are on a mission for the rock, this musical carousel will shake and shock you ..." Bleibt zwar gut im Ohr, aber man ist geneigt zu sagen: wäre es doch nur so. Aber davon ist das hier so weit entfernt wie der Verzehr von einem Pfund Butter von guter Ernährung. Apropos Butter: im Folgenden geht das dann in die Gehörgänge wie ein heißes Messer durch eben diese Butter. Brav produziert, so dass es Heavy Rock für jeden sein kann, mit ansprechenden Solos, einem gesanglich sehr starken Jorn und mit allem, was man so von einem Jorn Album erwartet. Neu, herausfordernd oder gar wirklich aufregend ist hier allerdings nichts. Das war es vielleicht vor ein paar Jahren und hieß "Spirit Black".

Kennzeichnend für den Jorn von heute ist vielleicht, dass er sich Cross' 80er Hit Ride Like The Wind vornimmt. Nur dass der damals bei Cross wirklich so klang, dass man das Gefühl hatte, mit dem Wind zu reiten. Bei Jorn stampft man eher mit dem Matsch. Aber offensichtlich schielt er in Richtung Pop, schönem Singen und seiner Verwirklichung als Sänger. Das ist legitim - aber das wäre auch ein wirklicher Schock für seine Fans.
Aber ansonsten ist das Album gut und genau auf die Erwartungshaltung der Fans zugeschnitten, und sollte bei denen Anklang finden. Wer das eher Außergewöhnliche sucht, ist hier wohl nicht richtig. Ein "Ich muss auch meine Brötchen verdienen" -Album eines sehr guten Shouters, der unter seinen Möglichkeiten bleibt, wie die "Dukebox" zeigte.

Dietrich Gastrock, (Artikelliste), 04.06.2012

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