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The Groovemaster

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The Groovemaster
The Groovemaster, LR Productions, 2008
Lightning Red Vocals & Guitars
Austin Krecz Drums & Percussion
Chuck Krecz Keyboards
LZ Love Vocals & Percussion
Jimi Lee Harp
Produziert von: Jerry Tubb Länge: 49 Min 38 Sek Medium: CD
1. One Man's Heaven7. Change Is Gonna Come
2. Don't Have To Worry8. The Meek
3. Do The Revolution9. Lie No More
4. Voluptuous10. The Shake
5. Tortured Mind11. No Matter What
6. Cavern Crawl12. What It Takes

'Lightning Wer?' Lightning Red! 'Ach so, ja, der, hmmm, was fällt mir denn zu Lightning Red ein?' Hat mit Willie Nelson, Bob Seger, OMAR & THE HOWLERS, MC5 und anderen gespielt. 'Nein, s'ja toll.' Hmmm. 'Und?' Hat 'ne neue CD draußen, seine achte oder so, "Groovemaster". 'Das so?' Ja. 'Hmmm, und?' Macht Texas Blues. 'Nein.'

Hier verlassen wir unsere Freunde Robert 'Schmucki' Zottel und Phil 'The Pill' Drowser bei ihrer Fachsimpelei, denn bis die bei einem Ergebnis angekommen sind kann das noch dauern, und ihr habt es ja einfacher: Weiterlesen, und ihr wisst am Ende des Artikels folgendes:
Lightning Red Der Lightning ist in Blueskreisen in den südlichen USA durchaus angesehen. Sein Gitarrenspiel erfährt hohes Lob, und wenn er singt klingt das teilweise wie Tony Joe White. Er hat eine gute Backing Band und eine Sängering namens LZ Love (!), die eigentlich mal LiL hieß, aber das war zu kurz, und dann… zurück zum Thema.
Herausragende Tracks auf der CD sind der langsame Blues The Meek (… shall inherit the earth, no those drums of war won't be here anymore...), mit wunderbarem Chor in der Mitte, so richtig zum Mitsummen und der Akustikblues Change Is Gonna Come - Blues ist dir ja nie näher als wenn er vor deiner Nase akustisch dargeboten wird, und Red und LZ singen so schön im Duett - cool.
Lie No More ist ein Midtempo-Rocker mit Bluesharp, kräftigem Rock-Riff à la STONES, schöner Slide in der Mitte - ja, da blitzt der Lightning auf.
The Revolution … do the revolution at night … ist ein tanzbarer Rocker über einem Tribe Chant und wieder mit treibender Slide.

Stellt euch eine gut gemachte Bluesplatte vor, wie es sie zu Dutzenden gibt, und ihr habt's. Nicht mehr, und nicht weniger. Red ist keine Stevie Ray Vaughan, kein Eric Clapton, aber ein Blueser der alten Schule - what you see is what you get.
Man hört sich das an, denkt: was soll's, alles schon mal gehabt, und fängt an zu arbeiten, putzen, lesen… und das hört sich gut an, da im Hintergrund. Wenn Red zur Lead Gitarre greift, ist er zwar nicht spektakulär, aber gut. Das ganze hat den Charme des armen Verwandten. Jeder kennt das: man liebt eine CD, ohne dass man wirklich sagen könnte warum, und alle anderen erzählen dir, dass die eigentlich der letzte Mist ist. Trotzdem. Die sehr direkte Produktion tut das ihre, um den Armer-Verwandter Status zu unterstützen. Nix modernes findest du hier nicht.
Nächster Verwandter im Geiste hier ist John Nitzinger, und all die anderen Texas Blueser. Könnte gefallen - bitte mal anhören, wenn man Texas Blues mag und den Stetson vom Kopf bekommt.

Dietrich Gastrock, (Artikelliste), 27.04.2009

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