| The black circus Part 2, Locomotive Records, 2007 |
| Lars Larsen | Vocals |
| Kristian Larsen | Guitar |
| Kaspar Gram | Bass |
| Mads Wolf | Drums |
| Produziert von: Tommy Hansen |
Länge: 42 Min 13 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Entrance | 6. When the soulreapers cry |
| 2. Beauty will fade | 7. Intuneric VI |
| 3. Gypsies dance Part 2 | 8. All that remain |
| 4. Intuneric V | 9. Intuneric VII |
| 5. Haita di lumpi | 10. Of madness in it's purity |
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MANTICORA sind schon ein hyperaktiver Haufen. "The black circus Part 2" ist ihr sechstes Album seit 1999. Außerdem durfte
es auch mal wieder eine neue Plattenfirma sein. Erschien der er erste Teil der Konzeptstory über den im 19. Jahrhundert
durch Neuengland tingelnden Wanderzirkus noch bei Massacre Records, so sind es nun Locomotive Records, die dafür sorgen,
dass den Fans auch das Ende der Geschichte zugänglich gemacht wird.
Sechs Alben, mit vier unterschiedlichen Buisiness-Partnern. Diese fehlende Kontinuität im geschäftlichen Umfeld könnte
durchaus mit dazu beigetragen haben, dass MANTICORA bislang nicht über den Status eines Insider-Tipps hinausgekommen sind.
Dabei hat die Band durchaus größere Beachtung verdient, als ihr bisher zuteil wurde.
Dazu kommt, dass MANTICORA alles andere als leichtverdauliche Kost servieren. Stilistisch begibt man sich auf einen
wagemutigen Balanceakt zwischen Power- und Progressive-Metal mit gelegentlichen Thrashanleihen bei der Gitarrenarbeit. Die
vertrackte Rhythmen lassen ein ums andere Mal auf RUSH
und/oder DREAM THEATER als Inspirationsquelle
schließen, den episch-bombastischen Passagen begegnete man in ähnlicher Form in den Anfangstagen von
QUEEN, während die frühen
BLIND GUARDIAN durchaus Pate für die
powermetallischen Akzente gestanden haben könnten.
Einen Mangel an Ideen und Kreativität kann man MANTICORA sicher nicht zum Vorwurf machen. Eher schon, dass die Band etwas
übermotiviert zu agieren scheint. Die Kompositionen sind geradezu eine Anhäufung spannender Momente, doch fügen sich diese
nicht zu einem komplett in sich stimmigen Werk zusammen. Ein Pull me under oder Innuendo, das sich ungeachtet
seiner Komplexität als unwiderstehlicher Ohrwurm entpuppt sucht man auf diesem Album leider vegeblich.
So hinterlässt "The black circus Part 2" zwiespältige Gefühle. Wir hier ein spannendes und dank seiner Komplexität
faszinierendes Album, doch ein etwas höheres Maß an Eingängigkeit hätte ihm wirklich gut zu Gesicht gestanden.
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