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| Crawling Through The USA, Valve Records, 2008 |
| Michael Weston King |
Guitar, Harmonica, Vocals |
| u. a. |
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| Gast: |
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| Lou Dalgleish |
Vocals (Cosmic Fireworks) |
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Länge: 51 Min 48 Sek |
Medium: CD |
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| 1. The Dancing Around | 8. Marie |
| 2. A Decent Man | 9. My Heart Stopped Today |
| 3. I Fall Behind | 10. Let The Waves Break |
| 4. From Out Of The Blue | 11. It Will End In Tears |
| 5. She Is Still My Weakness | 12. No More Songs |
| 6. The Brightest Spark | 13. Cosmic Fireworks |
| 7. Lost | |
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Vom britischen Alternativ-Country mit den GOOD SONS hat sich der 48jährige Singer-Songwriter Michael Weston King über unzählige Tourneen vor kleinem Publikum langsam aber beständig in die Riege der "Classic Songwriter" hochgespielt. Kollegen wie Nick Cave, John Cale, Roger McGuinn, Steve Earle, Chris Hillman, Ron Sexsmith u. a. schätzen ihn und seine Songs.
Auf dieser CD hat Mr. King einige Aufnahmen gesammelt, die in den Jahren 2006 bis 2008 auf seinen Touren durch Nordamerika entstanden. Manche davon bei Radioshows, andere solo nur mit Gitarre, manche mit Band. "Crawling Through The USA" ist nicht das erste Live-Album des Engländers, aber es war wohl mal wieder Zeit, auch seine neueren Songs in einer Live-Version auf CD zu bannen. Eine nette Idee, nur die mit auf das Album gepackten Station-IDs und Moderationen stören etwas - kein Mensch interessiert sich doch mindestens nach dem zweiten Hören noch für irgendein dummes Gelaber der DJs, die Mr. King ankündigen...
Mit The Dancing Around und dem Song Marie (von Songwriter-Legende Townes van Zandt) hat er dann gleich noch zwei previously-unreleased-Tracks draufgepackt. Und noch eine Songwriter-Legende würdigt er auf der Scheibe: Phil Ochs' Song No More Songs singt er mit der gleichen Hingabe wie der bereits 1976 mit 36 Jahren freiwillig aus dem Leben geschiedene Folksänger. Apropos Kollegen: Auf Track 13 der CD, Cosmic fireworks, featured er Lou Dalgleish, Songwriterkollegin, die mit ihm den Song My Heart Stopped Today geschrieben hat.
Michael Weston Kings Gesang ist geprägt von einer sensiblen Innerlichkeit, die mich stark an Aufnahmen von Phil Ochs erinnert - und fast könnte man meinen, dass ihn auch die gleiche Melancholie begleitet, wären da nicht einige Tourblogs seiner Homepage, die mich eines Besseren belehren. Sein Gitarrenspiel trägt die Songs, manchmal klingts leider etwas schrammelig, dafür ist sein Picking erträglicher - und spätestens mit Band fangen die Songs an zu strahlen. Seine Stärken sind also eindeutig die Songs selber - und die waren es allemal wert, in dieser Form veröffentlicht zu werden.
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