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Phil Keaggy & Friends

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Acoustic Cafe
Acoustic Cafe, Green Hill Music/Spring Hill Music, 2007
Phil Keaggy Vocals, Guitars, Bass, Percussion
Randy Stonehill, Jeremy Casella Acoustic Guitar
Gene Miller Acoustic Guitar, Vocals
Tod Ellsworth Acoustic Bass
Kyle Jones Tabla
Mark Gersmehl Loops, Keyboards
Nina Landis, Geri Bobeck-Keaggy, Alicia Keaggy Vocals
Produziert von: Phil Keaggy & Tod Ellsworth Länge: 37 Min 55 Sek Medium: CD
1. Here Comes The Sun7. In My Life
2. If Not For You8. All I Have To Do Is Dream
3. Make You Feel My Love9. Here There Everywhere
4. Songbird10. She's Got A Way
5. Something In The Way She Moves11. You Have My Heart
6. God Only Knows12. Time After Time

Ja, ich gebe es zu! Ab und an habe auch ich ein ausgeprägtes Harmoniebedürfnis und möchte nichts anderes, als mich von einer guten CD einlullen lassen...
Das vorliegende Album, das Gitarren-Altmeister Phil Keaggy mit Freunden wie Randy Stonehill, Gene Miller, Mark Gersmehl u. a. eingespielt hat, macht es einem aber auch allzu leicht, alle schlechte Laune abzulegen und die unaufdringliche Atmosphäre der Songs zu genießen. "Mellowcool on a sunny afternoon" - meint dazu das Booklet. Klappt aber auch an einem verregneten Montagmorgen.

Ein kräftiger Sixties-Retro-Touch liegt auf den 12 Songs, die bis auf einen auch nicht von Phil Keaggy stammen, sondern von den äußerst begabtesten Songwritern der letzten 40 Jahre: George Harrison, Bob Dylan, James Taylor, Brian Wilson, John Lennon, Paul McCartney, Boudleaux Bryant, Billy Joel, Robert Hyman und Cyndi Lauper [mit Sicherheit die am äußersten begabteste von allen; Red.] heißen die Kandidaten, deren bekannte Tunes Mr. Keaggy neu eingespielt hat. Dabei kommt er gesangsmäßig locker an die Vorbilder ran - seine Stimme klang ja schon immer wie eine ausgewogene Mischung aus Paul McCartney und Cliff Richard. Und in Sachen Bobby Dylan gleicht die Bearbeitung der Songs im Vergleich zu den hingenuschelten Originalen sogar einer glatten Runderneuerung.

Also: Ohrmuscheln auf, Herzrhythmus einen Gang runter schalten und genießen: Filigrane Gitarrenklänge, tolle Harmonies, ansprechende Guestvocals (v. a. Nina Landis und Alicia Keaggy). Es ist wie bislang bei allen Alben von Phil Keaggy, den Clapton himself mal als "einen der drei besten Gitarristen" bezeichnet hat: Keine Massenware, sondern Geheimtipp jenseits von Big Business.

Volker Gruch, (Artikelliste), 08.09.2008

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