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| Demo, Eigenvertrieb, 2008 |
| Christian Peters |
Vocals, Guitars, Sitars, Organs, Synthesizers |
| Richard Behrens |
Bass, Effects |
| Thomas Vedder |
Drums |
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Länge: 21 Min 37 Sek |
Medium: EP |
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| 1. Singata (Mystic Queen) | 2. Double Freedom |
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Aus Berlin erreicht uns eine Demo-CD mit 2 Stücken, die ganz tief im Psychedelic- und Stoner Rock verankert sind. Ich muss sagen, da haben die 3 Musiker wirklich gut aufgepasst und den Größen wie frühe PINK FLOYD, aber auch dem gitarrenlastigen und verrückten Jimi Hendrix Tribut gezollt. Das Ganze dann in eigene Kompositionen verpackt macht Lust auf mehr.
Was ist denn Samsara? Ein Kreislauf der Wiedergeburten? Geist und Leidenschaft? Oder wie hier ein Blues Experiment? Nicht zu verwechseln mit der Hendrix Experience! Für solche tiefgründigen Gedanken und Fragen bin ich viel zu einfach gestrickt und genau deshalb beim Home of Rock [Höh? Wir sind hier auf allerhöchstem Niveau! Fred]. Aber ich weiß um die Wurzeln, die Christian Peters, Richard Behrens und Thomas Vedder recht gekonnt, laut, düster, dreckig und im klassischen Sound verabreichen.
Mir fallen da ein paar Pendants ein, die sich in letzter Zeit aus diesem Genre recht erfolgreich, oder sagen wir viel versprechend verkaufen. CAUSA SUI, COLOUR HAZE, MY SLEEPING KARMA, die etwas moderner und druckvoller klingen, oder aber auch das gelungene Projekt OBSKURIA mit Winfried Rimbach-Sator an der Orgel. Das sind Klänge, die einen unweigerlich mit in die Vergangenheit nehmen.
Eines unterscheidet SAMSARA BLUES EXPERIMENT ein wenig von den genannten Mitstreitern: Der Blues, der in die psychedelische Atmosphäre eintaucht und so dezent verarbeitet wird, ist zunehmend erkennbar.
Wir wissen auch nicht, ob jeder Ton auf den Aufnahmen minutiös geplant und einstudiert wurde. Zumindest das über 13 Minuten andauernde Double Freedom lässt ohrenscheinlich viele Freiräume für ausgiebige Improvisationen. Diverse Spielereien auf der Sitar und mit dem Synthesizer bringen das eigene Esprit in die Mucke des Trios. Der Bass grollt von Beginn an und auch das Drumset wurde soundtechnisch absolut vintage aufgenommen.
Also macht diese Demo neugierig, die Jungs sollten sich auf gar keinen Fall von ihren Plänen abbringen lassen. Wir sind zu alt, als dass wir uns nun den obligatorischen Joint anzünden [WIR sind nicht zu alt, weil WIR für immer 23 sind, also jedenfalls ich; Fred], aber wir kennen die abgelaufene Szenerie der späten 60er- und frühen 70er-Jahre zur Genüge, und genau dahin geht die Reise mit SAMSARA BLUES EXPERIMENT.
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