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| Sexy But Useless, Eigenvertrieb, 2008 |
| Shawn Sugrue |
Vocals, Guitars |
| Mike Suozzi |
Guitars |
| Jason Rosin |
Bass |
| T. Motts |
Drums |
| Produziert von: Serial Obsession |
Länge: 21 Min 34 Sek |
Medium: EP |
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| 1. Here We Come | 4. Grey |
| 2. Let's Go | 5. Say Goodbye |
| 3. Surrender | 6. Pushing The Stone |
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SERIAL OBSESSION, in New York City beheimatet, haben sich zusammengetan, um neue musikalische Trends mit Old School Rock zu vermischen und dabei eigene Songs zu kreieren. Genau diese Aussage macht es schwierig, denn schon beim ersten Durchhören dieses selbst produzierten EP-Debüts wird klar, dass SERIAL OBSESSION offensichtlich nur zu gerne bei so manchem großen Vorbild ihren Rüssel reinstecken. Bei der Beurteilung der Musik muss man also einzig und allein das beurteilen, was letztlich an Eigenkreation übrig bleibt.
Vorweg: Der Sound ist spitze, die Produktion ist sauber und druckvoll. Für eine Eigenproduktion nicht immer selbstverständlich.
Der Eröffnungstrack lässt die Band an sich recht modern erscheinen, doch spätestens wenn sich Leadsänger Shawn Sugrue zu Wort meldet, driftet die gesamte Formation in Richtung Billy Idol und GREEN DAY ab. Das Interessante ist dabei, dass der eingeschlagene Weg nur für Sequenzen beibehalten wird. Die Nummer Here We Come droht in der Belanglosigkeit zu verschwinden, bekommt jedoch durch die satten Gitarrensounds immer wieder die Kurve. Das ändert sich auch nicht zu Beginn von Let's Go. Hier ist es wirklich Old School Rock, der maßgeblich zum Tragen kommt. Ein bisschen UFO, ein wenig alte AEROSHMITH, ein kleiner Funke von LED ZEP und das Ergebnis heißt SERIAL OBSESSION.
Man beginnt sich ernsthaft zu fragen, ob die Musik der Amerikaner nun gut oder schlecht ist. Mein Problem liegt ganz einfach darin, dass SERIAL OBSESSION ohrenscheinlich nicht Willens oder nicht in der Lage sind, eine eigene Stilrichtung für sich zu finden. Das ist auch nicht mit einer ablehnenden Haltung gegen etwaiger Schubladen zu rechtfertigen, denn wenn man zunächst den bereits genannten Größen in gewissem Maße huldigt, dann aber mit Surrender schon einen fast unverschämten Schwenk in Richtung alter U2 zu Zeiten von "War" wagt, dann wird es mit dem Beschreiben wirklich schwierig.
Die Hoffnung ist, dass sich SERIAL OBSESSION finden werden. Der Ansatz ist recht ordentlich, Sound und Groove stimmen, aber bitte, bitte etwas mehr Eigenständigkeit und dadurch mehr Sorgfalt in den Kompositionen. Dann könnte das etwas werden. Warten wir also auf ein komplettes Album und hören, wozu sich die Band entschieden hat und wie sich entwickelt.
PS: Erhältlich ist die EP offensichtlich nur über iTunes via der Bandhomepage.
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