| One way line, Rockcliffe Records, 2007 |
| Emma Shade | Lead vocals |
| Simon Gardner | Keyboards, Vocals |
| Andrew Moore | Guitars, Vocals |
| Gäste: | |
| Tony Parisella | Bass |
| Julian Gardner | Drums |
| Sue Quinn | Vocals |
| Produziert von: Simon Gardner & Andrew Moore |
Länge: 45 Min 19 Sek |
Medium: CD |
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| 1. It's alright | 7. I'll hold on |
| 2. Lean on me | 8. One way line |
| 3. Shouldn't have let you go | 9. Now it's for real |
| 4. Save me | 10. Waiting for you |
| 5. In my dreams | 11. Maybe this time |
| 6. All I am | 12. You're not the one |
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SHADE, das sind in erster Linie Sängerin und Namensgeberin Emma Shade, sowie die beiden
DARE-Musiker Simon Gardner und Andrew Moore. Ihr
Debüt "One way line" dürfte eins der am amerikanischsten klingenden Alben sein, das eine britische Band in diesem
Jahrhundert veröffentlicht hat.
Der erste sich aufdrängende Eindruck ist der einer Band, die an das Mittachtziger Erfolgskonzept von
HEART anknüpfen möchte. Allerdings erweitern SHADE
ihren Sound um einen Schuss New Country-Feeling und weil die Kompositionen alle so schon eingängig und pflegeleicht
sind, ist man auch ganz dicht dran sich auch beim Pop-Publikum Freunde zu machen.
Zugegeben, auf dem Papier klingt das relativ unspektakulär und wenig aufregend, nach beliebiger Massenware wie man sie
tagtäglich um die Ohren geblasen bekommen könnte. Auf die Mehrzahl derartiger Veröffentlichungen trifft das sicherlich
auch zu, aber SHADE gelingt es sich positiv von der breiten Masse abzuheben.
"One way line" ist von der ersten bis zur letzten Note unterhaltsam und das obwohl kein einziger der Songs ein echter
Überflieger ist. Allerdings gibt es auch keine wirklichen Ausfälle zu vermelden, die das Hörvergnügen trüben
könnten.
Selbst die relativ stromlinienförmige Produktion ohne Ecken und Kanten an denen sich ein erwachsenes
Mainstream-Publikum stören könnte empfindet man bei "One way line" nicht als Makel, sondern als unabdingbares Element,
damit das Album seine Wirkung entfalten kann.
Wem seine tägliche Dosis Musik nicht hart und aufwühlend genug sein kann, der wird sich mit dieser Scheibe sicherlich
tödlich langweilen. Wer es aber auch mal etwas entspannter und unaufdringlicher mag könnte mit SHADE eine echte
Entdeckung machen. Ein schönes Album für fast alle Alltagssituationen zum 'nebenher' hören.
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