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| Before The Fall, Eigenvertrieb, 2009 |
| Tryg Bundgaard |
Vocals |
| Kurt Schwartz |
Lead Guitar, Vocals |
| James Lee Humes |
Guitar |
| Paul Asher York |
Bass |
| Brett Eurich |
Drums |
| Gäste: |
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| Tom Capek |
Orchestra, Drums |
| C. Lerea Harris & Christy G. |
Background Vocals |
| Steffen Duffy |
Radio Voice |
| Produziert von: J.P. Manza & Sixty 8 |
Länge: 56 Min 02 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Blood Red Sky | 7. I Won't Play |
| 2. Interactive | 8. All She's Ever Known |
| 3. Any Race Of Man | 9. Alone |
| 4. Over | 10. Confessions |
| 5. Better Days | 11. Killing Time |
| 6. The Race Goes On | 12. Shadow |
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Hey! Pscht! Ey, Leser! Rück bitte näher an den Bildschirm und lies diese Zeilen ganz leise und langsam. Ja!?
Ich habe hier ganz heißen Stoff für euch, das ist eine Sensation! Das wird mir keiner glauben. Ich habe letztens Aufnahmen von Axl Roses und Sebastian Bachs Schülerband im Briefkasten gehabt. Glaubste nicht? Dann sollteste aber ma schnellstens hier rein hören. Ist astreiner Stoff - chemisch unbedenklich und absolut sauber!
Was? Ach, Quatsch, die Frau vorne auf dem Cover soll doch nur die Unerfahrenen unter uns ein bisschen schocken. Das hier ist beinharter Stoff, nur für echte Kerle, die noch mit der Röhrenjeans in den Cowboystiefeln rumlaufen und dabei die nackte Brust unter ihrer Lederweste stolz zur Schau tragen. Das ist die Sensation, glaub mir. Wenn du drauf stehst, dann besorg ich dir das Zeug!
Na, noch mit stillschweigendem Lesen beschäftigt? Das ist gut so. Ganz ehrlich: als ich die ersten Takte dieser CD gehört hatte, hab ich echt gedacht, hier hätte jemand alte Demotapes bei Mr. GUNS 'N ROSES geklaut und die neu abgemischt. So echt wie Tryg Bundgaard habe ich noch nie einen Menschen Axl Rose covern hören. Dabei spielen die Jungs keine Songs der Gunners nach und klauen auch keine Songideen bei SKID ROW. Der Sänger klingt einfach nur so. Und das auch sehr überzeugend. Kein gequältes Geknödel, aber auch kein affektiertes Nachäffen. Aber es kommt noch besser. Nach dem die ersten drei Songs des vollständigen Debütalbums des US- Quintetts verhallt sind, folgt mit Over eine Nummer, die so auch von DOKKEN hätte stammen können. In I Won't Play werden gar Zitate von BARREN CROSS an der Gitarre aufgefahren. Überhaupt ist die ganze Arbeit an der Sechssaitigen nicht von schlechten Eltern, nur leider eben nicht mehr wirklich zeitgemäß. Aber wenn die ganzen genannten Bands nichts mehr auf die Reihe kriegen, müssen halt andere das Erbe hochhalten. SIXTY 8 machen das überzeugend und für Fans der alten Metalschule werden sie eine Bereicherung im CD-Regal darstellen. Um neues Terrain zu erobern reicht es meiner Meinung nach leider nicht mehr wirklich, weil diese Art von Musik heute nicht mehr allzu viele Hunde hinterm Ofen hervorlockt. Dafür ist es dann doch leider zu altbacken.
Mir gefällt's, auch wenn es zu einer größeren Ehrung in der Hall of Fame sicherlich nicht reichen wird, aber zu einer Erwähnung im Home Of Rock hat's auf alle Fälle gereicht und das ist ja auch schon was.
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