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| Awake, Atlantic Records, 2009 |
| John Cooper |
Vocals, Bass |
| Korey Cooper |
Guitar, Keyboards, Background Vocals |
| Ben Casica |
Guitar |
| Jen Ledger |
Drums, Backgound Vocals |
| Länge: 42 Min 32 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Hero | 7. Should've When You Could've |
| 2. Mopnster | 8. Believe |
| 3. Don't Wake Me Up | 9. Forgiven |
| 4. Awake And Alive | 10. Sometimes |
| 5. One Day Too Late | 11. Never Surrender |
| 6. It's Not Me, It's You | 12. Lucy |
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Was haben wir letztens noch Lobeshymnen auf die neue DAUGHTRY-Scheibe geschrieben, die sich mit ihrem heimlichen Ziehvater Chad Kroeger von NICKELBACK aufmachen, um den Weltmarkt zu erobern
Scheinbar wird's schwerer, wenn man einen so bekannten Namen nicht im Freundeskreis vorweisen kann, den SKILLET stehen DAUGHTRY musikalisch in nichts nach. Schon der Opener ihres neuesten Outputs "Awake" schlägt in die gleiche musikalische Kerbe und stellt die Frage, warum die Jungs und die eine Dame aus Memphis auf unserem alten Kontinent nicht mindestens genauso bekannt sind. Bereits 1996 konnte das - damals noch - Trio mit dem selbstbetitelten Debütalbum auf sich aufmerksam machen. Da wühlte sie allerdings noch im tiefen Sumpf des Grunge Rock vor sich hin. Schon mit dem zweiten Album "Hey You, I Love Your Soul" konnte dieser Sumpf verlassen werden und man änderte sich musikalisch in eher metallisch rockende Gegenden, die durch den Einsatz von Keyboards (und damit der Aufstockung zum Quartett) einen leicht symphonischen Anstrich bekamen. Aber schon mit dem nächsten Dreher "Invincible" loteten die vier Musiker neues Terrain aus und begaben sich in mehr Elektronische-Gefilde, was zur Folge hat, dass dieses Album ihr bisher erfolgreichstes war.
Einen Funken Aufmerksamkeit konnte man zwei Alben später mit "Comatose" auch nach Europa schicken, lange nicht so erfolgreich wie in den Staaten, aber immerhin waren SKILLET damit einer kleinen europäischen Fanschar ein Begriff geworden. In den Staaten konnte man allein von dem Album 3 Singles in den "U.S.-Mainstream-Rock-Charts" platzieren. Die entsprechende Headliner-Tour brachte die Band durch die Staaten und konnte recht erfolgreich beendet werden.
Nun liegt also drei Jahre nach "Comatose" der neue Silberling auf den Ladentheken und zumindest in den Staaten konnte die erste Single "Monster" sich auf Platz 20 der Charts blicken lassen. Wie schon eingangs erwähnt, kann man den Stil dieses neuen Werkes durchaus mit den genannten Bands vergleichen. Kraft- und druckvoller Rock, gemischt mit leichten Streichereinsätzen und einer entsprechenden Wucht sollte doch auch in Deutschland auf offene Ohren stoßen. Auch Balladen finden sich auf "Awake" und die sind richtig gelungen. Der teilweise stattfindende Wechselgesang zwischen John Cooper und seiner Frau Korey sorgen für Abwechslung und ein Element, was man so weder bei DAUGHTRY noch bei NICKELBACK findet. Dazu kommt eine schöne, klare Abmischung, bei denen alles im richtigen Kontext steht, die Scheibe macht einfach nur Spaß und mein Player weiß schon gar nicht mehr, wie viele Runden dieser Silberling gedreht hat.
Freunde von den genannten Bands sollten hier auf alle Fälle ein Ohr riskieren, SKILLET werden nicht enttäuschen!
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