| Angelstation, Escape Music, 2006 |
| Lee Small | Vocals |
| Connor Emms | Guitars |
| Paul Hodson | Keyboards |
| Jon Hayward | Bass |
| Dez Wootton | Drums |
| Gäste: | |
| Rich Williams | Guitars |
| Chris Walton | Bass |
| Sue McCloskey | Vocals |
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| Produziert von: Mark Stuart |
Länge: 45 Min 29 Sek |
Medium: CD |
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| 1. In motion | 7. Mary (Awaken Part I) |
| 2. Burning | 8. The holy |
| 3. Reflections | 9. The ghost in you |
| 4. Middleman | 10. Awaken (Part II) |
| 5. The primitive soul | 11. Truth |
| 6. Messiah | |
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Ich kann wirklich nichts dafür, wenn sich eine Band den gleichen Namen gibt, wie
TRIUMPH ihrem 87er-Album. Wenn man dann auch noch
stilistisch in eine ähnliche Kerbe schlägt, wie die Kanadier in ihrer Spätphase, dann muss man auch entsprechende
Vergleiche aushalten.
SURVEILLANCE stammen allerdings aus dem Vereinigten Königreich und sind die Band von Sänger Lee Small, der erstmals auf
PHENOMENAs
"Psychofantasy" auf sich aufmerksam
machen konnte.
Um den Eingangs erwähnten TRIUMPH-Vergleich etwas zu konkretisieren: SURVEILLANCE präsentieren uns anspruchsvollen
melodischen Hardrock, mit einer bluesigen Note und dezenten Soul-Einflüssen. Dafür ist vor allem Lee Small mit seinem
Gesang verantwortlich, der immer wieder auch ein wenig an
Glenn Hughes erinnert.
Die Band überzeugt durch ausgereiftes, erwachsenes Songwriting und selbst wenn die Stücke einige Hördurchgänge benötigen
um mit ihnen vertraut zu werden, und ausgesprochene 'Übersongs' fehlen, so merkt man doch relativ schnell, dass einem auf
"Angelstation" Qualität auf hohem Niveau geboten wird.
Die Songs von SURVEILLANCE zeichnen sich durch eine dichte, leicht melancholische Atmosphäre aus. Die kraftvoll
zupackenden Gitarren sorgen jedoch dafür, dass das Album dabei nicht in zu seichte Gefilde abdriftet. Außerdem hat die
Band jede Menge spannender Ideen auf das Album gepackt, womit "Angelstation" zu einer abwechslungsreichen und kurzweiligen
Angelegenheit wird.
Fans von klassischem, oder soll ich besser sagen zeitlosem, Rock sollten an dieser Band und ihrem Debüt Gefallen finden.
Auch und gerade die Anhängerschaft von Bands wie TESLA,
KINGDOM COME oder
THUNDER darf hier gerne einmal ein Ohr riskieren und
könnte im Gegenzug eine Band entdecken, an der sie noch viel Freude haben werden.
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