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| Innervisions, ProgRock Records, 2008 |
| Tadashi Goto |
Keyboards, Drums |
| Ty Tabor, Sean Conklin & Chris Poland |
Guitars |
| Tony Levin, Tony Franklin & Randy George |
Bass |
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Länge: 59 Min 34 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Karma | 7. The Darkest Years |
| 2. The Cycle Of Suffering | 8. Flow Like Water |
| 3. Inner Circle | 9. The Night Of Destruction |
| 4. The Deepest Depression | 10. Liberal Paradox |
| 5. Werther Effect | 11. Never Free |
| 6. Inner Peace | 12. The Spirits Within |
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Das hat man nun davon, wenn man zu oft betont, ein Faible für Tasteninstrumente zu haben. Denn nun ist mir ein Werk zum rezensieren vorgelegt worden, welches sich für mich als wirklich schwer verdauliche Kost erweist. Und zwar geht es um Tadashi Goto mit seinem neuestem Output "Innervisions".
Tadashi, der 1976 in Japan geboren wurde, begann seine musikalische Karriere im zarten Alter von 5 Jahren und mit 10 fing er an seine ersten Stücke zu komponieren. Sein erstes Solo-Album "Soundscape" erschien 2005 über das französische Label Musea Records. Mit "Innervisions" konnte er beim amerikanischen Label ProgRock Records andocken. Des Weiteren konnte Tadashi Goto auf "Innervisions" wahrlich bekannte Musiker verpflichten, wie z.B. Ty Tabor (KING'S X), Chris Poland (ex-MEGADETH) und Tony Levin (Peter Gabriel, KING CRIMSON etc.), wobei letzterer einen Ruf als einer der weltbesten Rock-Bassisten genießt.
Weshalb ich Anfangs geschrieben habe, dass die Kost schwer verdaulich ist, bekommt man schon mit dem ersten Song Karma auf die Ohren, denn da wird mächtig gefrickelt. Das erinnert mich an Werke von Derek Sherinian. Dieser ist sicherlich ebenfalls ein exzellenter Tastenmann, jedoch haben auch seine Werke einen hohen Frickelfaktor, mit dem ich mich nicht so recht anfreunden kann.
Der zweite Track The Cycle Of Suffering schlägt in etwa in die gleiche Kerbe, allerdings kommen hier noch seltsame Stimmen hinzu und ich bin wirklich versucht, die Stopp-Taste zu betätigen, um meine Nerven zu schonen. Nee, bis jetzt ist mir die gebotene Mucke einfach zu kalt und gefühllos.
Mein Puls, der mittlerweile auf gefühlten 180 ist, kann sich bei Inner Circle ein wenig erholen. Denn hier geht es doch ein wenig ruhiger zu und es wird sogar melodisch. Sehr gut gefallen die phasenweise eingebauten Pianoläufe. Viel Zeit, um meinen Gemütszustand zu bessern wird mir nicht gelassen, denn mit The Deepest Depression wird die nächste Frickelattacke eingeleitet, jedoch zeigt hier auch der Gitarrist beeindruckend sein Können. Werther Effect, das fast schon im Bereich des "Easy-Listening-Jazz" verläuft, gefällt mir dagegen mit stellenweise vertracktem Rhythmus und faszinierendem Bass sehr gut. Hach, ich habe Glück, denn auch Inner Peace ist ein schönes ruhiges Stück.
Nach der Ruhe folgt bekanntlich der Sturm, so auch beim nächsten Stück The Darkest Years, das allerdings von den Gitarrenwänden geprägt ist und die Tasten lediglich einen ambienten Sound beisteuern.
In Flow Like Water wird stark improvisiert, jedenfalls ist das mein Empfinden. So hört man Wasser ähnliche Geräusche und der Bass wummert ordentlich aus den Boxen. Ich erspare mir und auch Euch, auf die restlichen Titel näher einzugehen.
Das Mastering ist von Ty Tabor vorgenommen worden, der famose Arbeit geleistet hat, denn am Sound ist alles tadellos und das Cover wurde von Ed Unitsky entworfen. Dass die Protagonisten wahre Spezialisten an ihren Instrumenten sind, steht außer Frage, lediglich ich bin für diese Art Klangerlebnis nicht geschaffen und beende diese Review mit dem Rat, vor dem Kauf erst mal reinzuhören.
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