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The Cure

Trilogy

Live In Berlin
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Trilogy
Trilogy - Live In Berlin, Eagle Vision, 2009
Robert Smith Vocals, Guitar, 6 String Bass
Simon Gallup Bass, 6 String Bass
Perry Bamonte Guitar, 6 String Bass, Keyboard
Jason Cooper Drums, Percussion
Roger O'Donnell Keyboard, Percussion
Produziert von: Emer Paten Länge: ca. 128 Min Medium: Blue-ray Disc
"Pornography":
1. One Hundred Years5. The Figurehead
2. A Short Term Effect6. A Strange Day
3. The Hanging Garden7. Cold
4. Siamese Twins8. Pornography
"Disintegration":
9. Plainsong15. Fascination Street
10. Pictures Of You16. Prayers For Rain
11. Closedown17. The Same Deep Water As You
12. Lovesong18. Disintegration
13. Last Dance19. Homesick
14. Lullaby20. Untitled
"Bloodflowers":
21. Out Of This World26. There Is No If
22. Watching Me Fall27. The Loudest Sound
23. Where The Birds Always Sing28. 39
24. Maybe Someday29. Bloodflowers
25. The Last Day Of Summer
Bonus Material:
InterviewsAlternate Angle Tracks
Encore SetHidden Tracks

Die DVD/Blue-ray enthält Aufführungen der drei CURE Schlüssel-Alben in einem zwei Abende überspannenden Konzert aus dem Jahr 2002, jetzt als Blue-ray wiederveröffentlicht - maximale Spielzeit, maximaler Sound und und Blue-ray Sight - soweit alles ok.
Aber: THE CURE, mit diesem Wuschelkopp Smith-wie-heißt-er-doch-gleich-mit-Vornamen, und dann versinken wir alle in selbstgewählter Trauer, tiefe Sadness umfängt uns, wir trinken gelangweilt einen Black Deep Sinker, schnipsen matt mit dem Finger, und sind DEPRIMARMORIERT. Haben die überhaupt Gitarren?

Mein Blue-ray Spieler steht in meinem Home-Trainer-Zimmer, und während ich Angst hatte, dass, wenn ich beim Zugucken so vor mich hin trammmmpppeeelllltteee wüüüüüürddeee iiiiich ihmmer laaaaahhhhhhngsaaahhhmer und … und die Melancholie … so, Schluss jetzt!
Ich kannte den Namen, aber nicht die Musik - bis auf den Hit Hanging Garden - und das reichte mir schon. Ich wusste, was auf mich zu kam, siehe oben - konnte ich mich irren?
Und wie - das ist eine ganz formidable Aufführung. Ja, Smiths Stimme ist wenig flexibel und daher könnte er gar keine andere Musik machen als eben die von THE CURE; und das kann einem nach einigen Stücken als unbedarfter Hörer schon mal auf den Senkel gehen - aber das können Coverdale und Plant auch. Aber die Band ist famos, prima aufeinander eingespielt. Die Stücke, wenn sie denn Highlights sind wie etwa Lullaby, Plainsong, One Hundred Years, Fascination Street, Love Song usw., haben eine unerwartete Größe und Magie - selbst wenn man nicht ständig in Trauer badet.
"Disintegration" ist insgesamt leichter zugänglich, die durch die Keyboards aufgebaute Stimmung etwas optimistischer, die Drums gehen manchmal richtig nach vorne, aber "Pornography" ist natürlich ein exquisites Stück Melancholie. "Bloodflowers" hält mühelos mit den beiden anderen Pieces mit. Die Lightshow ist angemessen und unterstützt die Musik aufs Beste, die Kameraführung ist ok und kein hektisches Durch-die-Gegend Gezappe.

Wird das zu meiner Lieblings-DVD? Ob man es glaubt oder nicht - die wird tatsächlich öfter in meinem Player landen - wirklich gute, aber eben keine Merry-Go-Happy Musik.
Die Blue-ray ist relativ preiswert verfügbar. Doch, da sollte man drüber nachdenken, wenn man die MOODY BLUES der 80er und 90er hören will.

Dietrich Gastrock, (Artikelliste), 29.03.2009

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