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Clava

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Clava
Clava, Diamond Day Records, 2011
Tod Bowers The Bass
Jeff Massey The Guitars, The Vocals
Joe Winters The Drums & The Percussion
Gäste:
Jeremy Tromburg The Piano & The Keyboards
Michael Lux The Vocal Treats
Colin Sipos The Ear Candy
Dear Friends The Hand Claps
Produziert von: The Steepwater Band and Colin Sipos Länge: 57 Min 49 Sek Medium: CD
1. Remember The Taker6. High And Humble
2. Vanishing Girl7. Won't Be Long For Now
3. Come On Down8. Out On Love
4. Love Never Ends9. Off The Rails
5. Bury My Burden Deep10. Meet Me In The Aftermath

Seit Anfang 2000 etwa sind sie ja im Rennen, die STEEPWATERs, und bislang - was ich selbst so gehört und gelesen habe - war das für den Zuhörer ja nicht immer das reine Vergnügen. Zu unterschiedlich und uneinheitlich vielen die CDs aus, zu rau und gewollt verzerrt der Sound, und das Songwriting war leider auch nicht immer erste Sahne.

Aber im Leben eines jeden gibt es Momente, wo alles zusammen kommt, alles passt, alles - hinhaut. Und so ein Moment erlebt die STEEPWATER BAND hier. Alles, was gut an Americana ist, das Erbe von Fogerty und CCR, von THE BAND und Neil Young, ein ausgewogener Sound der dennoch nicht die TSB Vergangenheit verleugnet, richtig gute und stellenweise sogar Party-Time Songs - und keine Ausfälle. Zwar auch keine Blues Höhenflüge wie TSB das ja durchaus auch zustande brachte - aber mehr als solides Mittelfeld allemal.

Remember The Taker fängt als ein typischer Suzie Q-lookalike Contest die CD an und bleibt genauso wenig ein Highlight und erhellend wie das uralt Kabinettstückchen in der Version von CCR, das aber gleichwohl seine ganz eigene Magie besass. Nur erinnere ich mich, dass das erste Mal gehört und mich gefragt zu haben:"Was soll's?". Und so geht es mir mit dem Taker-Track.
Aber dann: Vanishing Girl bietet seinem Triple Drumpattern Verschiebungen - kann das sein? So eine raffinierte Struktur bei der TSB - und so gut gemacht? Geht TSB gar den Weg aller Entwicklung und biete Abwechslung? Come On Down dann ein fröhlicher (!) Rock'n'Roll Song , der das bestätigt, und die Gitarre klingt sogar Mal nicht wie im Zerrspiegel, und sogar ein fetziges Slide Solo wird geboten (naja gut, das ist nun nix Neues unter der Sonne)! Cool - Love Never Ends ist sogar ein richtiger positiver Uptempo Rocker mit netten Drumbreaks dazwuichen; Bury My Burden Deep hat 60ies Pop Anklänge.
Out On Love bietet zünftigen Boogie und Off The Rails ist ein CROWES-style Shuffle Meet Me In The Aftermath kredenzt den unvermeidlichen Young-istyle Country Rock, und vor allem High And Humble rockt das Wasser.

Platt … ist das nicht, aber ich bin es, weil ich das nicht erwartet hätte. Das geht so gut ins Ohr und hat Groove, ist gar nicht schlecht produziert, einfallsreich … würde ich kaufen.

Dietrich Gastrock, (Artikelliste), 23.08.2011


 
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