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| Historia, Fastball Music / Sony, 2011 |
| Lucky |
Vocals |
| Janni |
Bouzouki, Vocals |
| Christoph |
Guitars |
| Markuz |
Bass |
| Chris |
Drums |
| Produziert von: Fabio Trentini |
Länge: 40 Min 30 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Historia | 7. Fight! |
| 2. Katastrophy | 8. Sleepless |
| 3. Nothing At All | 9. Human Race |
| 4. Sooner Or Later | 10. I'm That Guy |
| 5. A Native Becomes A Stranger | 11. Resignation |
| 6. I Swear | 12. Sudden Turn |
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Intro Riff, und schon flammt die Bouzouki Dir die Haare von den Gehörnerven und der Tinnitus droht. Die Dreiländereckbuam haben eine neue CD veröffentlicht, und während ich um die Besprechung der vorigen drum herum kam, hat es mich hier erwischt. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn man muss ja zugeben, wenn man unbegründet Angst vor etwas hat; etwa davor, dass das hier eine melodicrockige Seligsprechung des Sirtaki nebst ouzogetränkter Schunkelei werden könnte.
Nach den ersten Takten und dem Bouzoukifeuer macht Christoph an den Gitarren, den Rhythmussolchen zumal, klar, dass das hier the Home of Rock und eben nicht of Schunkel ist. Immer noch dem melodiösen Songwriting verpflichtet, wird hier das Fahrwerk eingezogen und im Tiefflig über Rockcountry gedonnert, dass es zum Ducken ist. Und wenn Du den Kopf hebst, schießt Janni aus allen Bouzoukiläufen.
Jetzt aber mal Tacheles: die ersten beiden Tracks, gut wie sie sind, rauschen vorbei, und man beginnt zu fürchten, dass die Bouzoukisolos kein Ende mehr nehmen. Allerdings hat sich die Band dann warm gelaufen, und Nothing At All passt auf jedes Modern Rock Album, die Bouzouki passt sich ein, und TESLA klopfen an und wollen den Song covern. So kongenial wie die Herren hier Melodie und Mucke verweben, könnte ich mir etwa eine Dutzend deutscher Nachwuchsbands vorstellen, die sich alle Finger lecken würden, wenn sie solch' Songwerk auf ihrer Platten hätten. Und jetzt groovt es auch schön, und ab Sooner Or Later kann kein Zweifel mehr herrschen, dass TSC ein herausragendes Werk gelungen ist.
Melodic Rock, wärest Du immer so und Du bekämst immer fünf von fünf Punkten. Man denke NIGHT RANGER zu Zeiten des phänomenalen "Seven", und man liegt in etwa richtig, wenn man das Blade'schen Chorgestühl weg denkt; und etwas europäische Würze dazu. Ein richtiger Höhepunkt fehlt, aber das macht nicht wirklich etwas aus - die Tracks unterhalten gut. Der griechische Staat nehme sich ein Beispiel - hier herrscht keine Inflation. Und die Jungs brauchen keinen Schirm und keine Rettungsleine, von niemand.
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