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| In a flesh aquarium, Ascendance Records, 2007 |
| Syriak | Vocals, Guitar |
| Artagoth | Vocals, Guitar |
| Leïlindel | Vocals |
| ExoD | Keyboards |
| ChaotH | 7/9 stringed Bass |
| Borboën | Violin |
| Landryx | Drums |
| Produziert von: Syriak & Unexpect |
Länge: 60 Min 36 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Chromatic chimera | 6. Megalomaniac trees |
| 2. Feasting fools | 7. The shiver: Another dissonant chord |
| 3. Desert urbania | 8. The shiver: Meet meat at the carousel |
| 4. Summoning scenes | 9. The shiver: A clown's mindtrap |
| 5. Silence 011010701 | 10. Psychic jugglers |
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UNEXPECT stammen aus dem fruchtbaren kanadischen Metal-Underground, wo sich immer wieder Bands finden, die aus den
gängigen Schemata ausbrechen und ihre Kreativität keinerlei Grenzen unterwerfen wollen. Das man dabei den
Hörgewohnheiten der breiten Massen ins Gesicht spuckt ist die fast zwangsläufige Konsequenz. Dafür outet sich aber
auch DREAM THEATERs Mike Portnoy als
großer UNEXPECT-Bewunderer und lobt die Band als mit die überzeugendste technisch-progressive Avantgarde, die ihm
bisher zu Ohren gekommen ist.
Tja, und wie klingt "In a flesh aquarium" nun? Verstörend und aufwühlend aber auch überaus fesselnd und faszinierend.
UNEXPECTs Schaffen besteht eher aus kakophonischen Klangkollagen wie aus Kompositionen im herkömmlichen Sinne und
dafür ist den Kanadiern nahezu jedes stilistische Mittel recht. Black, Death, Progressive, Symphonic und Melodic
Metal, Klassik, Gothic, Electro und Ambient, dazu Zirkusmusik und Tango, ja bisweilen auch Ausflüge in jazzige Gefilde
halten Einzug in die wundersame musikalische Welt von UNEXPECT.
Das alles und noch viel mehr mixt man zu einem hochexplosiven Cocktail und bittet den Hörer zu einer emotionalen
Achterbahnfahrt in seine inneren Abgründe. Dabei begleiten ihn gleich drei Gesangsstimmen, wobei Leïlindel mit ihrer
engelsgleichen Stimme zwischen klarem Gesang und
Björk auf einem schlechten Drogentrip pendelt.
Artagoth und Syriak schreien, flüstern, kreischen, brüllen, keifen und grunzen wie entfesselte Dämonen.
So wird "In a flesh aquarium" zu einem Liebhaberstück für eine kleine Minderheit, die bereit ist sich intensiv auf
dieses extreme Werk einzulassen und es Schritt für Schritt zu erkunden. Der Lohn ist ein außergewöhnliches Hörerlebnis,
das einen tief berührt. Wer sich jedoch dogmatisch davor scheut Genregrenzen zu überschreiten sollte besser die Finger
davon lassen.
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