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| II, Eigenvertrieb, 2008 |
| Kev Bayliss |
Vocals |
| Rich Bellamy |
Bass |
| Carl Gethin |
Guitars |
| Paul Gethin |
Guitars |
| Dave Barker |
Drums |
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Länge: 23 Min 24 Sek |
Medium: EP |
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| 1. Nowhere Inbetween | 4. Dirty Angel |
| 2. The Art Of Losin' | 5. Broken |
| 3. Blow Me (Away) | |
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"Are You Ready To Rock Again?" Die aufwendig gestaltete Promo-Mappe der Band aus den West-Midlands und Birmingham trägt diese Überschrift. Darüber hinaus hat der triefende Vogel auf dem Cover durchaus Charme und macht in der Tat direkt neugierig. VOODOO JOHNSON erlauben uns einen Griff in den Underground, wobei wir zu der Annahme kommen werden, dass es sich nur um eine Frage der berühmten und berüchtigten Zeit handeln dürfte, wann die Jungs zum Labelcode greifen dürfen.
Falls nicht, muss an jeder weiteren Zukunft der Rockmusik gezweifelt werden. Soll heißen: Noch laufen da draußen genügend Freaks rum, die einen Faible für ehrliche und handgemachte groovige Rockmusik haben. Wenn sich schon das renommierte Magazin Kerrang um VOODOO JOHNSON kümmert, dann lässt dies hoffen.
Auf jeden Fall hat dieses Quintett eine EP mit dem Titel "II" eingespielt und bietet sie über I-Tunes an. Als Gegner digitaler Downloads: Besser als nichts! Das ändert schließlich auch nichts an der Tatsache, dass die Band den Rock inhaliert hat und genauso zelebriert, wie wir es uns wünschen. Dieser Mischmasch aus AEROSMITH und LED ZEPPELIN geht von der ersten bis zur letzten Minute los und macht einfach Laune. Der Sound ist überragend.
Was konnte man neulich in der Gerüchteküche lesen? LED ZEP suchen einen neuen Sänger? Quatsch, aber Kev Bayliss würde passen. Zu den genannten Trademarks gesellen sich bereits in Nowhere Inbetween Einflüsse von VELVET REVOLVER und somit auch ein wenig GUNS N' ROSES dazu. Und dort, wo man sich aus der 70er-Jahre-Nische raus traut, bekommen wir so ein bisschen PEARL JAM zu hören.
The Art Of Losin' ist eine echte Ohrenweide, stellenweise gefühlvoll, um dann im nächsten Moment das volle Brett zu fahren. Genial! Und Blow Me (Away) entwickelt sich innerhalb kürzester Zeit zu einem echten Nackenbrecher. Und da man in Dirty Angel zuletzt auch noch deftige Boogie-Rhythmen findet, muss ich schon jetzt darauf drängen, dass von VOODOO JOHNSON bald ein offizielles Album auf dem Tisch liegt. Die Band ist bereits recht angesagt. Kein Wunder.
Herr, erbarme Dich und biete den Jungs einen Deal an!
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