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| Wall Street, Frontiers, 2012 |
| Glam |
Vocals |
| Flash |
Bass |
| Teeny |
Guitar |
| Sporty |
Drums |
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Länge: 57 Min 49 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Wall Street | 7. Wrong Can Feel So Right |
| 2. OMG! (Wish I Had A Gun) | 8. One Million Enemies |
| 3. Victory Is Sweet | 9. Try My Body On |
| 4. The Bigger The Better | 10. Natural High |
| 5. Bleeding Daylight | 11. Things Money Can't Buy |
| 6. Tides Will Turn |
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Glam Heroes sind die Norweger, bzw. so bezeichnen sie sich wohl auch selbst, und wen man dem einem alten SWEET Track entliehenen Namen sieht, ist das wohl auch ein Glaubensbekenntnis. Was Glam ist, kann man hier nachlesen - ob das alles immer stimmig und tatsächlich der Wahrheit entsprechend ist, muss man mit sich selber abmachen, wenn es denn jemanden ausser den Erbsenzählern überhaupt interessiert. Interessant ist aber insofern schon, denn man kann trefflich streiten, ob das, was auf dieser CD vorliegt, noch Glam ist (ist es nicht!) und wenn nicht - was dann? Sind WW dem Glam entwachsen? Denn schon auf der letzten CD "Non Stop Rock'n'Roll" war das ja nicht mehr reiner Glam.
OMG …bietet dann auch gleich fast zu Anfang ein sehr solides und gutes Heavy Riff (besser als die Billigvariante im ersten Track) - wo man nach dem ersten Track doch gleich dachte: "Ach ja, same old song and dance!" mausert sich die Sache. Denn dann, doch ziemlich unerwartet, wird es fast klassisch - eine Instrumentierung, die an einen klassischen Geigenteppich denken lässt, einen gregorianischer Chor zum Ende hin, ein sehr gutes Solo - das ist ja dann doch nichts, was man von den Nachfahren der SWEET erwartet hätte. Auch nicht das Sammy Hagar Riff und einen solchen Powertrack wie The Bigger The Better. Düster-gut dann auch Bleeding Daylight - so etwa mit NIGHT RANGER Qualitäten ausgesstattet, was das Songwriting angeht. Angenehm-athmosphärisch, sogar kurzzeitig mit Double Bass Drums - alle Achtung.
Folkig klassisch dann Tides Will Turn - der ENUFF Z'NUFFsche BEATLES Pop kommt einem in den Sinn - sehr gut das. Wrong Can Feel So Right ist ein sich gut anfühlender Boogie, funky dann One Million Enemies, perfekt - von ferne dämmert WHITESNAKE in "1987".
Try My Body On hat wieder ein Hagar Heavy Riff, dass durch eine akustische Gitarre konterkariert wird - ein sehr nett ausgedachter Earcatcher. Das plus der Monsterchorus und eine Bridge, die sich stetig nach oben schwingt und dort von einem überdrehten Killersolo abgefangen wird - wirklich sehr nett. Schön melodisch dann Natural High - und auch musikalisch ist das wirklich eins, und auch das Solo ist plötzlich sehr zivilisiert und gemäßigt - angepasst. Natürlich machen das viele Künstler, aber die Differenz zwischen wundervoll überdreht, zurückgenommen melodisch und reiner Sanftmut dann im Instrumental Things Money Can't Buy ist schon sehr bemerkenswert - und zeigt einen guten Albumaufbau, falls jemand noch Alben kauft ...
Das ist schlicht bolan-gute, Glam/Hard Rock Songwriter Kunst - mit feinziselierter Arbeit im Kleinen, und any place, anytime, anywhere hörbar. Bis auf den Titeltrack, der merkwürdigerweise auf einem Dutzendriff und -chorus aufgebaut ist (obwohl, warte mal - dieses Solo da, und überhaupt, warum wippt der Fuss?). Es entfaltet nachhaltige Wirkung, ist zugleich eingängig und doch nicht simpel - den Spagat schaffen wenige. Ehrlich. WIGWAM haben sich weiter entwickelt und verdienen alle Achtung.
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