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| Out Of The Darkness, Nightmare Records, 2012 |
| Chris Haren |
Drums |
| Jesse Keen |
Bass |
| Nina Osegueda |
Vocals |
| Josh Schwartz |
Guitar |
| Produziert von: Kevin Gutierrez |
Länge: 63 Min 05 Sek |
Medium: CD |
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| 1. The Day I Die | 6. Out Of The Darkness |
| 2. The Night Witch | 7. Calat Alhambra |
| 3. Kill That Bitch | 8. Fight Until The End |
| 4. Murderous Horde | 9. This Too Shall Pass |
| 5. A Sound Of Thunder | 10. Discovery |
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Wow, hat die Frau eine Stimme. Ich gebe zu, dass ich bei der Anfrage erstmal etwas verhalten reagiert habe, dann ein erstes Ohr in die Downloads riskiert habe und beeindruckt war. Das was sich beim ersten Anhören schon andeutete, kann beim genaueren Hinhören immer noch standhalten: Nina Osegueda ist eine Frau mit einer Wahnsinns-Stimme. Sicher in den Höhen, druckvoll in den Mitten, schmeichelnd bei den Tiefen, in der Lage hohe Screams zu fabrizieren und dabei immer sauber und sicher zu klingen. Das ist das Erste, was tatsächlich ins Ohr sticht (Aua!).
Aber was wäre eine gute Stimme, wenn der Rest für die Keramikschüssel ist? Richtig! Nur die halbe Miete. Aber hier spielt eine Band zusammen, die weiß, was sie will und was sie kann: Metal! Alte IRON MAIDENiacs dürften hier ihre wahre Freude mit den 10 Songs haben. Übrigens ist "Out Of The Darkness" bereits der 2,5 Dreher der in Washington DC beheimateten Truppe, aber die erste CD mit Labelanschluss. Und das war eine gute Entscheidung, denn so besteht die Hoffnung, dass A SOUND OF THUNDER einer größeren Masse bekannt werden dürften.
Musikalisch wählt man den oldschooligen Metalweg, gewürzt mit reichlich modernen Anteilen, das Ganze sehr druckvoll produziert und abwechslungsreich gestaltet. Hier kommt keine Langeweile auf und jeder weitere Durchgang offenbart neue Facetten, nicht richtig erfasste Gitarren-Soli und/oder Melodieverläufe. Vergleiche zu finden fällt mir nicht ganz so einfach (neben den genannten MAIDEN), aber SABATON könnte auch noch herhalten.
Glücklicherweise bestätigt sich über die ganze Spielzeit nicht mein Anfangsverdacht wegen dessen ich erst etwas verhalten an diese CD ran ging: Metall Musik mit einer Frontfrau klingt entweder nach Oper oder nach Gegrunze! Nein, ASOT lassen es durchweg knallen, verzichten gänzlich auf Keyboardschwulst und/oder Orchestereinlagen, legen sich scheinbar erstmal kein böses Image zu, sondern rocken stattdessen geradewegs auf die 12! "0 % Core! 100 % Metal!", so werben die vier Amis um die Gunst der Hörer. Dem kann man nur zustimmen. Schön, dass es so was noch gibt.
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