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| Wild Untamed Imaginings, Prog Rock Records, 2010 |
| Tim Churchman |
Drums |
| Steve Harris |
Guitar Synth, Acoustic Guitars |
| John Jowitt |
Bass, Backing Vocals |
| Anthony Short |
Vocals, Flute |
| Peter Wheatley |
Electric Guitars |
| Gäste: |
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| Alex Franklin, John and Matthew Harris, Daniel, Ellen and Louis Hewitt, Daniel and Ethne Perrott-Hughes, Caitlin and Shawn Taylor, Cameron Keane and Polly Westwood, Sebastian and Talulla Wheatley |
Kid's Chorus on Eighth Deadly Sin |
| Elena Alibone |
Hurdy Gurdy (Drehorgel) on So You Finally Made It |
| Produziert von: Ark and Mark Westwood |
Länge: 54 Min 34 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Boudicca's Chariot | 7. Eighth Deadly Sin |
| 2. Coats of Red | 8. Change (Part 2) |
| 3. Flagday | 9. So You Finally Made It |
| 4. New Scientist | 10. Kaleidoscope |
| 5. Hagley | 11. Nowhere's Ark |
| 6. Gaia |
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Nenn Dich als Band ARK, und Du kannst Dich genauso gut BUTTER nennen. Marketing ist ja die Quelle allen Übels, aber manchmal sollte man die Jungs dann doch zu Rate ziehen - da reicht es auch nicht, als Geniestreich die Band nun 'arK' zu nennen. Was daran so schlimm ist, sich ARK zu nennen? Check the Internet out: google mal Ark, The Ark …. Myriaden der Arche fahren da durch die Gegend, manche machen Reggae, manche Rock. Hilft nicht gerade, wenn man sich als Fremdling mit der Musik der Band bekannt machen will. Immerhin, die Jungs kommen aus England (is' englische Flagge auf dem CD Cover!)
Wäre aber auch egal, bekannt oder nicht, nur dass in diesem Fall gute Musik gemacht wird, und es immer schade ist, wenn das durch so eine Nachlässigkeit untergeht, zumal wenn der erste Track Boudicca's Chariot noch so gar kein Streitwagen ist, sondern noch etwas verwaschen und undeutlich, zukünftige Größe nur andeutend, daher kommt. Boudicca war eine englisch Königin aus der Zeit der Besetzung durch die Römer, Statuen zeigen sie auf Ihrem Streitwagen, so wie man Herkules mir Keule zeigt. Der Text zieht, wenngleich ziemlich lyrisch das Damals mit dem Heute verbindend, Parallelen dazu. Doch ab dann rockt es, und obwohl das eine Prog Rock CD ist, ist das klassischer Hard Rock á la JETHRO TULL oder TEMPEST (Beispiel Nowhere's Ark) oder THE SIGN, also längere Stücke durchaus komplex arrangiert, mit folkloristischen Elementen, aber vor und über allem HARD ROCK, no doubt. Warum also bei Prog Rock Records? Hat wohl damit zu tun, dass das eine Art remixed Best Of frühere Alben ist, Ark schlägt also den arc (Bogen) zu früheren Großtaten. Nun kenne ich keine dieser CDs persönlich, aber die hier, kann man als Gesamtwerk an sich und insgesamt nehmen, denn sie ist eine Einheit und keine Stückelung.
Flag Day mit seiner Flöte an TULL erinnernd, ist eher ein zart dahin fließender Pop Song, klassisch anmutend im Zwischenteil. New Scientiest überzeugt nur durch den Kid's Chor, oder - nein, da geht die Post ab im Mittelteil, die Drehorgel Teppich sorgt für eine Reminiszenz an die HORSLIPS, und so sind dann alle Verdächtigen zusammen, die das musikalische Territorium von ARK abstecken, irgendwo kann man auch ein bisschen RUSH hören, und sei es nur in der hohen Stimme Athony 'Geddy' Short. Aber nein - nach dem sehr lyrischen Hagley ist es dann auch vorbei mit schlafmützig, und Gaia tobt tatsächlich in einem RUSH durch die Manege. Die Eighth Deadly Sin ist es vielleicht, wie MARILLION zu klingen …
Hören wir mal auf zu meckern - tatsächlich ist das eine sehr gute Platte, vielfältige, gut arrangierte, stellenweise hymnische Musik wird geboten, und wenn mir so das letzte Quentchen Rock fehlt, liegt das an der weichgespülten Produktion, da hätte eine Schippe Dreck gut getan. Aber trotzdem - uneingeschränkt empfehlenswert. Und ohne eine Quentchen Gefrickel!
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