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| Destiny's Call, 7Hard, 08.06.2012 |
| Marco Predicatori |
Vocals, Guitar |
| Michael Duss |
Lead Guitars |
| Dave Stauffer |
Bass, Backing Vocals |
| Adrian Baumgartner |
Drums, Percussion |
| Produziert von: Atomic Flower and Dave Snow |
Länge: 47 Min 07 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Battalions of Saints | 7. Destiny’s Call |
| 2. Mercenary | 8. Berlin In Flames |
| 3. Last Emperor | 9. King Or Slave |
| 4. Save Next World | 10. Sacrifice |
| 5. Remember that Kindom | 11. One Life |
| 6. Down In A System |
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Ein finstere, metallisch glänzende atomare Blume der Kälte und Kompaktheit ist ATOMIC FLOWER hier mit der Hilfe des Produzenten Dave Snow gelungen. Ein Hybrid, der heavy Riffs (Down In A System), zarte Akustikgitarrenklänge, Grunge und Funk Metal (Mercenary) miteinander verbindet - und zwar perfekt. Schon das ungewöhnliche Cover lässt erahnen, dass hier jemand ein Gesamtkunstwerk veröffentlichen wollte, und keine Kompromisse einging.
Man guckt sich die no-nonsense Bilder im Booklet an, und denkt - hmm, diese Jungs kommen nun aus der Schweiz, wo man zum Frühstück etwas so putziges wie ein Gipfeli isst (Croissant, so hat man mir erzählt). Und dann läuten Keyboards in einem an Kirchenglocken erinnernden Sound den Track Destiny's Call ein, und man kann es nicht glauben. Ein ums andere Mal ist man an FAITH NO MORE erinnert, wobei der Bass hier nicht ganz so knurrig klingt wie bei FNM, aber wenn man an "The Real Thing" denkt, liegt man gar nicht so weit von "Destiny's Call weg. Rippen die Gitarren nicht gerade das Trommelfell entzwei, erstaunen lyrische Passagen, etwa Berlin In Flames - aber keine Bange - die Riffs (haben sie die aus der Mauer?) stellen bald richtig, was hier passiert.
Was diese CD auszeichnet ist, das bei aller Härte die Melodie nicht verloren geht. Das ist echtes, gutes Songwriting, was hier angeboten wird. Nun gut, das Mid-Tempo verlässt man nicht, da der Band Name so wie bei den Urvätern MOUNTAIN Programm ist - die Wucht der Explosion verknüpft mit der Schönheit eine Blume - Flowers Of Evil hieß das seinerzeit. Und so, wie MOUNTAIN einzigartig dastand in der Art, wie Pappalardis Bass das Geschehen bestimmte, ist es eben diese Kombination, die ATOMIC FLOWER aus der Masse heraushebt. Paradebeispiel dafür ist das mit großem Chor und klassischen Tönen im Outro versehene, fast schon sakrale King Or Slave - man baut gewissermaßen einen Dom aus Sounds auf. Auch Sacrifice bedient sich diese Muster, und das sind IMHO zusammen mit dem großartigen, wundervollen, epischen One Life auch die Highlights der CD.
Das muss man wegen der Finsternis nicht lieben (obwohl man gerade den letzten Tracks nicht eine tiefe Emotion absprechen kann), aber ignorieren kann man das nicht, dazu ist es zu gut.
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