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| Black-Out Sunday, Rock'N'Growl, 2012 |
| Jesper Heidelbach |
Drums |
| Thomas Hvisel |
Guitar |
| Michael Kopietz |
Guitar |
| Braca Pedersen |
Bass |
| Jackie Petersen |
Vocals |
| Produziert von: Soren Jensen |
Länge: 51 Min 19 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Free Me | 7. In Your Face |
| 2. Edge Of The World | 8. Show Me |
| 3. Evolution | 9. Clown |
| 4. Be A Man | 10. Carpe Diem |
| 5. Have You Ever | 11. Black Out |
| 6. Stay | 12. Shchwh |
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CHAINFIST kommen aus dem schönen Dänemark und machen meiner Meinung nach ziemlich auf dicke Hose. 333 % Metal - 333 % Rock - 666 % You! (so eine der Überschriften des Promoschreibens) Dazu noch die Herkunft dieser Herren aus den Bands INFERNAL DEATH, EPICENTER, PANZERCHRIST und FROZEN SUN (mir allesamt unbekannt), ein gruselig anmutendes Cover, … - wahrscheinlich soll das erstmal auf Böse machen.
Sorry, aber das ist mir zu viel Klischee-Etikette und bedarf einer eingehenden Untersuchung durch das Home Of Rock und der Frage, wen man mit dem Begriff "Groove Metal" aus dem Keller locken möchte? Was auffällt ist, dass diese Herren ihre Wurzeln offensichtlich bei alten METALLICA, DANZIG und Teilen der NWOBH haben. Schon der Einstieg mit Free Me wirkt wie ein Überbleibsel einer Aufnahmesession aus der Bay-Area der späten 80er-Jahre, gemeinsam geschrieben mit Glenn Danzig. Leider erreicht man die Klasse der beiden Bands noch nicht ganz, aber ein sehr guter Ansatz ist zu erkennen. Im weiteren Verlauf drängt sich der Verdacht der Bay-Area-Thrasher immer mehr auf, verstärkt dadurch, dass ich meine, gewisse Ansätze des "schwarzen" Albums herauszuhören. Ab und an werden noch zarte und leichte Querverweise zu IRON MAIDEN und/oder SAXON eingeworfen - eigentlich alles im grünen Bereich für ein klassisches Metal Album.
Aber - und das ist der große Unterschied - eine Stimme, die der eines jungen James Hetfield nicht unähnlich ist, sorgt noch nicht für abwechslungsreiches Songwriting. Und genau an dem Punkt krankt "Black Out Sunday" ein wenig. Über die Länge der Spielzeit mangelt es an weiteren, zündenden Ideen und könnte somit auf den ein oder anderen ermüdend wirken. Das können Songs wie Free Me, Edge Of The World, In Your Face oder Clown leider nicht ganz ausbügeln. Fakt ist: die Scheibe groovt tatsächlich und wahrscheinlich waren sich die vier Dänen nicht ganz sicher, ob man das im Bereich Thrash-Metal einsortieren kann. Ich denke schon. Jeder der irgendwie mit den Scheiben "Ride The Lightning", "Master Of Puppets" oder dem erwähnten "Black-Album" aufgewachsen ist, sollte hier durchaus mal ein Ohr riskieren, denn ich wage zu behaupten, dass da die Fanbase sitzen könnte, die CHAINFIST zu vollen Konzerthallen verhelfen könnte.
Der richtige Weg ist eingeschlagen, dass Potential vorhanden ist, steht außer Frage, dass man noch Luft nach oben hat genauso wenig. Somit traue ich mich nicht, für das Debüt der Dänen beide Daumen nach oben zu recken, aber für einen hocherhobenen reicht es allemal. Und dieses ganze von mir eingangs erwähnte Promotion Gequake habt Ihr nicht nötig. Ihr könnt durch Eure abgelieferte Arbeit überzeugen: 100 % Metal - 100 % Rock - 100 % CHAINFIST!
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