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| Feed 'Em With A Brick, Graviton, 2012 |
| Phil Baheux |
Drums |
| Tino De Martino |
Bass |
| Franky de Smet van Damme |
Vocals |
| Mikey Doling |
Guitar |
| Produziert von: Logan Mader |
Länge: 45 Min 44 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Hot Summer | 7. Side Lines |
| 2. Guns Of Navarone | 8. Hammerhead |
| 3. Electric Showdown | 9. Capitol Pigs |
| 4. Freedom | 10. Ammunition |
| 5. In The City | 11. War Is Hell |
| 6. Angels Blood | 12. Ocean |
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Lange Zeit wurde nicht mehr gesendet auf Kanal O aus Belgien. Das letzte Lebenszeichen funkte mit "Black Fuel" aus dem Land der Trüffelpralinen zu uns, dann war Funkstille. 13 lange Jahre war es still, bis der Inhaber von Kanal O - oder CHANNEL ZERO wie er weltweit genannt wird - Phil B verkündete, man würde sich zu einer einmaligen Sendung bzw. Show im Brüsseler Ancienne Belgique einfinden. Aus dieser einmaligen Geschichte wurden schlussendlich sechs ausverkaufte Shows, mit einer jeweils völlig begeisterten Fanschar und es folgten Einladungen zu weiteren Festivals in ganz Europa. Phil B und seine Kollegen hatten wieder Blut geleckt, der Welt gezeigt, dass man nach wie vor in der Lage ist, eine Festival-Area oder eine Konzerthalle in den Grundfesten zu erschüttern und nichts als eine Totaldemontage der Crowd zu zelebrieren. Mit einem solchen Adrenalin- und Bestätigungsschub im Rücken ist es nur logisch, dass man weitere Kreativitäten nicht im Keim ersticken darf und entsprechend auf Festplatte zu bannen hat. Das Ergebnis liegt nun vor, hört auf den Namen "Feed 'em with a brick" und ist ein gewaltiges Feuerwerk metallischer Riffkunst in Form alter TESTAMENT, DANZIG, METALLICA oder vergleichsweise auch ADRENALINE MOB und dem neuen ANTHRAX-Dreher geworden.
Los geht's mit komischen Quietschgeräuschen, bevor die Band zum Inferno einlädt. Franky klingt wie eine (und das ist positiv gemeint!) Lightversion von SYMPHONY X-Shouter Russell Allen, wie man ihn von ADRENALINE MOB kennt. Hot Summer lässt die Nackenmuskeln so glühen, wie wir es uns von einem heißen Sommer wünschen. Guns Of Navarone, wie der alte Roman von Alistair McLean hieß, schießen einen Hauch langsamer aus der Hüfte direkt in die vorgeglühten Muskeln am Kopfende, bevor mit Electric Showdown das Tempo wieder angezogen wird. Freedom, In The City, Angels Blood - egal, was man nimmt - CHANNEL ZERO lassen uns mit diesem Comeback-Album die Songs wie Kanonenkugeln um die Ohren knallen, dass es nur so kracht. Vergesst "Death Magnetic", legt "Worship Music" auf und tanzt danach weiter zu diesem belgischen Dreher oder umgekehrt! So darf, so muss und so soll Thrash-Metal auch heute noch klingen. Mr. Hetfield, Ulrich, Hammett und Trujillo: hoffentlich habt ihr auf dem "Werchter Boutique"-Festival in Belgien beim Bühneteilen gut zugehört, wie's geht. Dann: bitte nachlegen! CHANNEL ZERO sind heiß!
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