|
|
| Bag Of Emotions, Bandore Entertainment, 2008 |
| Chris Cook |
Guitar, Vocals,Harmonica |
| Bob Babbitt |
Bass |
| Ed Greene |
Drums |
| Steve King |
Piano, Keyboards |
| Steve Herrman, Myaah Lockhart |
Horns |
| Gail West, Angela Pimm |
Backing Vocals |
| Bradley Smith |
Hammond B3 |
| Produziert von: Danny White and Chris Cook |
Länge: 40 Min 21 Sek |
Medium: CD |
|
 |
 |
| 1. Lover Lover | 7. Signals From Above |
| 2. Tonight I Need A Friend | 8. 3 Chord Joe |
| 3. Black Door | 9. 10 Times The Blues |
| 4. Don’t Go In There | 10. Life Is Good |
| 5. I Love You Too Much | 11. Party’s Over |
| 6. Tears |
 |
War mir die Country Seite bei Cooks letzter CD "Remembering" fast zu sehr ausgebreitet, schreibt er zum Intro für diese CD hier: "There's not a single fiddle or steel guitar within a mile of this recording. It's an electric guitar and Hammond-organ-driven record that I truly feel has captured my essence as a guitarist, singer and live performer. You be the judge…". Braucht's nicht viel Urteilsvermögen: kein Country weit und breit, statt dessen Blues, Rock, R&B und etwas guter alter Funk. Und wenn ich beim letzten Mal nur annehmen konnte, dass Chris ein guter Gitarrist ist - hier bewahrheitet sich das - ein guter Gitarrist UND ein guter Songschreiber.
Vom knackigen Lover Lover zum funky Southern Blues Tonight I Need A Friend mit Honky Tonk Piano nimmt das einen sehr guten Anfang - und dann kommt der Blues Rock Back Door - mit funky Horns, wundervoll gesungen und sologitarrisiert von Chris, und in der Mitte hat es eine dieser Bridges, die jeder, aber auch jeder schreiben und in einem Track haben will und die den Song zum Highlight der CD macht - Manko: der Track könnte ewig weitergehen. Etwas das Tempo zurücknehmend, mit souligen Untertöne und einem stimmungsvollen E-Piano: Don't Go In There. Apropos Band: er konnte, so Chris, die Motown Legenden Bob Babbitt am Bass (Stevie Wonder, Marvin Gaye, Gladys Knight, und Robert Palmer), Drummer Ed Greene (Barry White, Marvin Gaye, Steely Dan) und vor allem die Nashville Keyboard Größe Steve King (Keith Urban) für diese CD gewinnen - keine Wunder, dass das ein entspanntes, aber auch sehr intensives Album wurde, damals. I Love You Too Much ist dann erstklassiger R&B mit den sehr guten Backing Vocals von Gail und Angela, huhuhu. Funky, Y'all - Signals From Above eine prima Up-Tempo Song - und der 3 Chord Joe braucht auch nicht mehr, geht aber trotzdem als Rock'n'Roll Song gut ins Bein und jeder Juke Joint sollte dann endgültig bei Stimmung sein. 10 Times The Blues kommt akustisch, Life Is Good nochmal funky, und zum Schluss das zweite Highlight - der Rocker Party's Over - aber nicht mit diesem Song.
Sehr gut geschriebene, an Bob Seger erinnernde Songs, handwerklich perfekt dargeboten - anyplace, anytime, anywhere. Einfach eine dieser CDs, die man hat, ab und an hört und sich daran erfreut - weil sie so verdammt gut ist.
|