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| II - Continuum In Extremis / III - Terra Incognita / IV - Children Of Tomorrow, Lion Music, 2012 |
| Dirk Bruinenberg, Ivar De Graaf |
Drums |
| Jan Bijlsma, Patrick Guers, Robert Finan, Marcel Van der Zwam |
Bass |
| Stephan Lill, Patrick Rondat, Thomas Youngblood, Mike Chlasciak, Sascha Paeth, Lou St. Paul, Henk Van der Laars |
Guitar |
| Ian Parry |
Vocals, Keyboards |
| Günter Werno |
Piano, Organ, Keyboards |
| Joshua Dutrieux |
Piano and Keyboards |
| Casey Grillo |
Drums |
| Brenda Davis, Judith Rijnveld, Ingeborg Wieten |
Vocals |
| Rosita Abbink, Erna Auf Der Haar, Judith Rijneld |
Backing Vocals |
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Länge: II: 67 Min 24 Sek III: 68 Min 16 Sek IV: 52 Min 57 Sek |
Medium: CD |
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| II |
| 1. Continuum (In Extremis) | 8. What You Sow, You Reap |
| 2. Asylum Seekers | 9. Asphyxia |
| 3. The Catalyst | 10. Collide-O-Scope (When Past And Present Collide) |
| 4. Intrusions Of Madness | 11. Poetic Justice |
| 5. (Momentary) Lapse Of Reason | 12. Intrusions Of Madness (Demo) |
| 6. Mirror Image | 13. Poetic Justice (Demo) |
| 7. Sentiment In Sanctuary |
| III |
| 1. The Council Of Elders | 8. Across The Seven Seas |
| 2. Spirit Of Kindness | 9. Nemesis |
| 3. The Ark (Of The Covenant) | 10. Beyond The Gateway Of Legends |
| 4. Lost Empire | 11. Terra Incognita (The Undiscovered World) |
| 5. Reductio Ad Absurdum | 12. Great Exploration (Demo) |
| 6. White Sands (California Lighthouse) | 13. Terra Incognita (The Undiscovered World) (Demo) |
| 7. Great Exploration |
| IV |
| 1. A Sign Of The Times | 8. Enigma |
| 2. Nowhere Fast | 9. Mastermind |
| 3. Neverland | 10. Path Of Destruction |
| 4. Shadows | 11. Children Of Tomorrow |
| 5. Exodus | 12. Aches & Pains |
| 6. Made In Heaven | 13. Let The Wind Carry You Home (Acoustic) |
| 7. Let The Wind Carry You Home |
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Okay, jetzt ist die Quintologie also komplett! Alle 5 Teile des Consortium Projects von Ian Parry sind remastert und veröffentlicht. Die Geschichte ist erzählt, die Menschheit gerettet - Ende gut, alles gut!?
Fast! Wie lautete der Schlusssatz meiner letzten Review zum ersten Teil: "Wer CP genau wie ich erst über den letzten Teil der Story kennengelernt und lieb gewonnen hat, sollte ruhig bei den ersten vier Scheiben zugreifen. Musikalisch kann man nichts verkehrt machen, auch wenn Mr. Parry durchaus zwischendurch seine Stimme ruhig etwas mehr variieren dürfte. Aber es gibt ja noch die anderen Teile. Bleiben wir gespannt…"
Ich war gespannt und relativiere eine Aussage: "…sollte ruhig bei den ersten vier Scheiben zugreifen." Das kann ich so nicht mehr stehen lassen. Denn ruhig zugreifen sollte man sich vorher dreimal überlegen. Nicht, dass das, was musikalisch hier geboten wird schlecht ist. Davon zeugt nach wie vor die Liste der musikalisch Beteiligten und es dürfte jedem Metalversierten klar sein, dass man bei den ganzen Teilen keinen Müll geboten bekommt. Aber es ist völlig egal, wer spielt, wenn der Komponist der gleiche ist! Selbst wenn - sagen wir mal - Dieter Bohlen sich mit ganz vielen Musikern umgibt, die eventuell gewillt sein könnten seine Songs zu spielen, bleibt ein Dieter Bohlen-Song ein Dieter Bohlen-Song. Man erkennt sie sofort und nicht umsonst geisterte früher der Witz durch die Schulklasse, dass der Mann es geschafft hat, mit einer Melodie und unterschiedlichen Texten Millionen zu verdienen.
Millionen wird Ian Parry zwar nicht mit seinem Project verdienen, aber seine Songs bleiben unverkennbar seine Songs, charakteristisch verstärkt dadurch, dass der Hauptanteil auf seiner Stimme liegt. Und das ist das, was auf die Dauer nervt. Ich habe tatsächlich versucht, mir diese letzten drei veröffentlichten Teile am Stück anzuhören, habe auf "Random" gestellt und wusste nicht mehr, aus welchem Teil welches Stück stammt. Die Stimme in der ewig gleichen Tonlage, dahinter riffen und rocken die Musiker und egal, welcher Teil es ist, ich habe den Eindruck, dass das Tempo nur minimal wechselt und die Ideenzündungen meist nach dem Intro verpuffen. Es fehlt an Überraschungen, die länger als nur ein kurzes Aufflackern dauern. Das stimmliche Manko hat beispielsweise Anthony Lucassen mit seinem AYREON-Gebilde durch die unterschiedlichen Besetzungen umschifft, wenngleich er dadurch im letzten Teil dann doch etwas im Stimmengewimmel den Hörer verwirrte. Leichte (!) Veränderungen kann man musikalisch im vierten und fünften Teil der Saga erahnen, den beiden Teilen, in denen Mr. Parry sich dann komplett von den VANDEN PLAS-Jungs verabschiedet hatte.
Fazit: Um die Quintologie in die "Hall Of Progressive Music" zu erheben reicht es bei weitem nicht. Das macht sich beim Hören aller fünf Alben am Stück sehr bemerkbar. Auf Dauer ist es eintönig, wenn auch nicht zwingend langweilig, storytechnisch mindestens so verwirrend wie AYREON, hörenswert mit zeitlich längeren Zwischenpausen und die Bonus-Songs stellen auch nicht zwingend eine Kaufempfehlung aus! Ich gebe zu, dass meine Begeisterung vom Anfang der Erkenntnis der Realität gewichen ist.
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