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| The World Is Too Big For One Lifetime, DR2 Records, 2010 |
| Georgina 'Grog' Prebble |
Vocals, Bass |
| Mr. Drew |
Guitar |
| Al Fletcher |
Drums |
| Gast: |
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| Bronwen Whitaker |
Violin (Raven) |
| Produziert von: Mark Williams |
Länge: 62 Min 08 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Figurine | 7. Themis |
| 2. Mercury | 8. How Vampires Kiss |
| 3. Storm | 9. If Wishes Were Bullets |
| 4. The World Is Too Big For One Lifetime | 10. What A Heart Is For |
| 5. Hearts Are Hollow | 11. Sound In Colour |
| 6. Raven | |
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Das dritte Album (inklusive einer EP) von der alternativen UK-Band um Sängerin/Bassistin 'Grog' ist zu clever konstruiert, um es zu ignorieren, und ebenfalls zu clever konstruiert, um es herzerwärmend zu finden bzw. zu erfahren.
Alle Beteiligten haben schon mit Bands bzw. Musikern mit bekannten Namen gespielt – Drummer Al etwa zusammen mit dem Musikern von Lee 'Scratch' Perry, Grog als Bassistin und Pianistin mit Vater und Tochter Osbourne und mit Mel C. Die Vermutung, dass instrumentale Kompetenz und musikalisches Können vorhanden sind, wird sich nach dem ersten Durchhören der CD bestätigen. Die Band agiert eng verzahnt und druckvoll, die Produktion ist klar und differenziert, und es rockt … irgendwie.
Grogs Stimme hat nicht die Qualität der von mir so gelobten Robin Brock, oder die schleichende Bösartigkeit von VK Lynne, oder gar die umwerfende Kapazität und Kapriziosität von Salem Jones. Sie ist eher im Mittelfeld der Koloraturen angesiedelt, hat sich aber Songs geschrieben, die zu ihrer Stimme passen.
Mr. Drew schleudert massive Riffs auf Punk und Metalstrukturen basierend ins Volk, und Al wummert und ballert sein Liedchen gar zielgerichtet dazu. Mr. Drews Riffs haben nur leider den Mangel – wobei wir hier nicht von so elaborierten Statements wie etwa denjenigen von Herrn Blackmore oder Herrn Young sprechen -, dass sie sich allzu oft gleichen. Ist Figurine noch ein ganz formidabler Opener, gleichen die Riffs und Rhythmik auf Hearts Are Hollow, If Wishes Were Bullets und What A Heart Is For dem so ziemlich, und es kommt Langeweile auf. Raven und How Vampires Kiss erinnern von Ferne an doomige B52's, und der Titeltrack entpuppt sich als herausragende Ballade, obgleich die Riffgestalten in der Mitte des Songs schon bekannt durch die Gegend taumeln. Denkt man bei Themis an Frau Bush ohne Kiekser in der Stimme – möglich. Und warum ist der beste Track mit den Anklängen an Reggae ganz am Ende, vor einer mehr als 18-minütigen Pause bis wahrscheinlich zum Hidden Track – was soll das?
Mr. Drews Soli, kurz wie sie zumeist sind, kommen gut; und so ist das hier der klassische Fall eines 'Mixed Bag'. Man erfreut sich zwar an der Konstruktion und dem Aufbau der Songs (bis man dann, von den Wiederholungen etwas genervt, schnaubt), aber nicht am Song an sich – weder findet sich ein memorabler Refrain, noch bleibt sonst ein Song wirklich im Ohr hängen. Freunde gemäßigt alternativer Rocktöne könnten hier fündig werden; die anderen warten auf das, was der letzte Track an Musik verspricht – auf der nächsten CD.
Ach so – wozu Lyrics in einem Font abdrucken der so klein sind, das man sie eh nicht lesen kann; und die dann noch so einfärben, das Ostereier suchen dagegen ein Kinderspiel ist?
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