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| The Man With Two Brains, Chevalier D'Angleterre Records, 2010 |
| Dirk Speksnijder |
All Instruments |
| Gary Stokes |
Vocals |
| Tim Bragg |
Drums |
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Länge: 38 Min 04 Sek |
Medium: CD |
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| 1. What A Song And Dance | 8. Mr. Hitchcock Takes A Holiday |
| 2. Beecham's Powders | 9. Evil Guy |
| 3. Hot Air Balloon | 10. Something To Say |
| 4. Don't Tell The Missus | 11. Kevin Honestly |
| 5. Going Out | 12. Ted Robinson |
| 6. Glam | 13. Two-O-Eight |
| 7. Tracy Played The Saxophone | 14. The Man with Two Brains |
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Was weiß die Welt über Dirk Speksnijder? Dass er mal in einer Goudafabrik gearbeitet hat (passend, bei dem Namen), und dass er jetzt nicht mehr in England lebt.
Und dass er eine CD gemacht hat, die eigentlich "The Man With Two Brians" heißen sollte. Aber egal, ob er über Brian oder Hirne singt - eine kleine Merkwürdigkeit zwischen Bowies Major Tom - Glam, Two-O-Eight -, ansatzweise GENTLE GIANT - Going Out -, stilistisch bei den SMALL FACES und "Odgen's Nut Gone Flake" und dem eingebundenen Erzähler - Beecham's Powder - ist ihm bei seinem Händchen für gute Musik und Melodien hier gelungen.
Die jungen THE WHO hätten ihn wohl auch aufgenommen, oder jede Mod- oder frühe Glam-Band auf dem Erdball. Warum schaut er dann so finster von seinem Cover?
Vielleicht weil er alle diese Instrumente so gut spielt, Gitarre kann er auch, wie Tracy Played The Saxophone zeigt, aber weil keiner mehr heute so schöne Yesterday-Popmusik hören will? Weil er sich thematisch mit dem London der Sixties auseinandersetzt, wo wir so jung und hübsch waren - so alt ist er doch gar nicht.
Wer also einen Hang für die Merkwürdigkeiten der frühen, kreativen, alles beeinflussenden englischen Popmusik hat, mit einem Schuss temperiertem Hard Rock (The Man With Two Brains) und Rock'n'Roll (Evil Guy), und gerne gute Melodien hört, die übrigens gut von Gary Stokes (sieben verschiedene Vocals sind es, sagt er auf seiner MySpace-Site) vorgebracht werden, und mal wieder in die späten 60er, frühen 70er tauchen will, dabei natürlich die Wohltaten moderne Produktion genießen will, der liegt hier richtig.
Unterhaltsam, und Dirk nähert sich seinen Vorbildern mit Liebe und Respekt, und schafft es, daraus etwas Eigenes zu kreieren, das den Hörer mit der Frage: "Habe ich das jetzt schon mal gehört, oder glaube ich das nur?" zurück lässt. Die Mission ist damit erfüllt, egal, mit welchem Hirn man spricht.
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