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| Say Goodbye To Diamonds, Eigenvertrieb, 2011 |
| Shaun Brown |
Vocals, Harp |
| Benny James |
Lead Guitar, Backing Vocals |
| Luke Teys |
Guitar, Backing Vocals |
| Luka Szpakolski |
Drums |
| Todd Richmond Bennett |
Bass, Backing Vocals |
| Produziert von: Luke Teys & Jeff Lovejoy |
Länge: 67 Min 02 Sek |
Medium: CD |
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| Chapter One: | Chapter Two: |
| 1. Born With A Broken Heart | 8. Miss You |
| 2. Deep Water | 9. Stop The Rumours |
| 3. Tied Up | 10. Foolish Side |
| 4. Spin The Miracle Dice | 11. Get It On (Original Hideaway) |
| 5. Black Friday | 12. All Been Done Before |
| 6. Can't Scare The Devil In Me | 13. Move On Walk Away |
| 7. World Is Blinding | |
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Sie stampfen, sie schwitzen, sie verbreiten gute Laune, diese Rocker und Roller von all around the world, die es immer geben wird solange es Musik gibt. Nicht ganz zufällig haben wir es diesmal wieder mit einer Band aus Australien zu tun, die den Rock & Roll mit einer Leidenschaft betreibt, dass man nur mitstampfen, mitschwitzen und bester Stimmung sein kann: DIRTY YORK aus Melbourne. Vom 5. Kontinent kommen nun mal immer wieder grandiose Bands, erst kürzlich hatten wir die bemerkenswerten ELECTRIC MARY im Inhaltsverzeichnis.
Nach der bei uns völlig unbeachteten Debut-CD "Waiting On St. George" von 2009, übrigens ein Klopfer erster Güte, rabauzt jetzt "Say Goodbye To Diamonds" daher. Nicht mehr ganz so mit dem Holzhammer wie noch vor zwei Jahren, etwas differenzierter und geschmeidiger, aber mit dieser 100%-Attitüde, die man in der Musik genau wie im echten Leben nicht oft findet. Wenn die jungen Männer von DIRTY YORK durchhalten, werden sie der Welt, also uns, noch viele großartige Momente bescheren. Im Frühjahr 2012 kann man das bei einer Europatournee überprüfen, für jetzt muss "Say Goodbye To Diamonds" herhalten.
Um die langhaarigen Kerle aus Australien grundsätzlich einzuordnen seien zwei Referenzen genannt: die jungen QUIREBOYS und die jungen BLACK CROWES. Die weiteren historischen Quellen sind damit automatisch klar. Es groovt, swingt, rhythm & bluest wie vom Leibhaftigen verfolgt, die Gitarren wiederum verfolgen jenen riffend und solierend, bis er erschöpft vor der Orgel niederkniet und sich von einem höllisch hingebungsvollen Sänger endgültig ins Jenseits kreischen lässt.
Es gab und gibt viele junge Bands, die schmutzigen Rock'n'Roll produzieren, bei DIRTY YORK kommen die beiden glücklichen Umstände "Können" und "Lust" zusammen, also eben jene Eigenschaften, die vor 20 Jahren aus den beiden eben genannten Bands weltweit agierende Acts machten. Da kommen auf "Say Goodbye To Diamonds" eben jene Overdrive-Gitarren, gerne auch zweistimmig, die Freunde des strammen Südstaatenrock glücklich machen, andererseits knochentrockene - und trotzdem vor Soul schier berstende - R&B-Boogies britischer Tradition (die sich im Fall von Miss You an den STONES ausrichtet), und dazwischen eine shuffelnde Hymne wie Black Friday, die mit ihren gelungenen Keyboard-Schüben nichts anderes als ein Hit ist.
Ein paar Balladen gibt es im zweiten Teil der CD, dort wird mal leicht psychedelisch, mal puristisch wie am Lagerfeuer agiert, geschmackvoll und kein bisschen an irgendeinen Massengeschmack anbiedernd sind auch die.
DIRTY YORK ist keine Garagen-Kapelle, hier wird auf höchstem Qualitätslevel Heart & Soul Rock'n'Roll geboten. In Australien hat der Fünfer einen anständigen Bekanntheitsgrad, aber das reicht bekanntlich nicht für eine auskömmliche Karriere, der Schritt nach Europa ist also zwangsläufig. Zum Glück, "Say Goodbye To Diamonds" ist nämlich ein echtes Juwel.
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