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Fourever

Solitarium

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Solitarium
Solitarium, Fastball Music, 2012
Mia Moilanen Vocals, Guitar
Nina Moilanen Drums
Majja Persson Bass
Länge: 42 Min 08 Sek Medium: CD
1. Shout! Shout My Name 6. Stand Alone
2. I'm Sorry7. Left Behind
3. Me, Myself And I8. Dementia Praecox
4. Solitary (Never Meant To Be)9. Day After Day
5. Come With Me10. No More

Um gleich eins zu klären: FOUREVER sind ein Trio! Bei der Gründung waren es allerdings neben den beiden Schwestern noch zwei weitere Mädels. Davon wurde eine nach ihrem Ausstieg ersatzlos gestrichen und Mia übernahm neben der Gitarre auch noch den Gesang. Der Posten am Bass scheint das größte Problem darzustellen, denn der wurde bereits mehrere Male neu besetzt. Somit kann man das seit 2010 bestehende Trio wahrscheinlich als stabil bezeichnen, aber nichts Genaues weiß man nicht. Zum Jahrtausendwechsel wurde die Band aus der Taufe gehoben und gibt nun 12 Jahre später ihr Debüt in Form einer kompletten CD (2006 erschien bereits eine EP). Inzwischen durften die jungen Damen auf diversen Festivals und als Opener für SABATON ihre musikalischen Ergüsse den Fans hartrockender Musik präsentieren.

Und diese sind gar nicht mal so schlecht. Auch wenn mir manches arg getriggert vorkommt (vielleicht traue ich aber einfach auch Nina Moilanen an den Drums die gewissen Highspeed-Passagen nicht zu …), kann sich das durchaus hören lassen. Hard Rock mit einem Hang zum Metal der späten 80er-Jahre würde ich sagen, erwartet einen auf "Solitarium". Ab und an mag man sogar heimatliche Schwedenklänge entdecken, die geschickt in die Songs integriert werden (am besten zu hören in Stand Alone). Das Mia sich mit ihrer Gitarre hinter das Mikro stellt war nicht die dümmste Entscheidung, denn die weiß mit einem sehr klaren Organ zu überzeugen. Nicht brüllen, nicht trällern, nein hier wird einfach gesungen. So duellieren sich mitunter die harten Klänge mit der manchmal zarten Stimme, was einen sehr interessanten Kontrast darstellt. Und wer meint, dass die drei Damen nur riffen und rocken können, liegt damit zwar nicht falsch, hat dann aber die eingeworfenen Soli an der Gitarre überhört und die kommen an den richtigen Stellen in der richtigen Länge und damit absolut songtauglich.

Für ein Debüt ist das ein guter Einstieg, der noch Luft nach oben hat, aber auf alle Fälle neugierig darauf macht, was man von FOUREVER noch erwarten darf.

Friedemann Schmidt, (Artikelliste), 02.05.2012


 
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