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| Second Sun, Music Buy Mail, 2012 |
| Goran Bastinac |
Keyboards |
| Igor Dragelj |
Guitars |
| Miona Graorac |
Vocals |
| Bojan Joksic |
Bass |
| Nebojsa Lakic |
Drums |
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Länge: 42 Min 08 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Close To Dawn | 7. Nowhere |
| 2. Heaven Rain | 8. Raven In Heart |
| 3. Dreamless | 9. When Day Fades To Dark |
| 4. My Only One | 10. At The End Of Time |
| 5. Second Sun | 11. Veijte Snegori |
| 6. Face Of Misery |
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Bands aus Bosnien sind nicht gerade Massenware, Metalbands aus dem Land noch weniger. Deswegen gilt es umso mehr nach entsprechenden Tonveredlern zu schauen. HEAVEN RAIN möchten sich dementsprechend ins Blickfeld rücken, sind sie doch daheim schon mehr als ein Geheimtipp. Vier Single-CDs, zwei EPs (kann mir mal einer den Unterschied erklären) und eine LP (!) stehen seit Bestehen der Band in der Diskographie. 2006 wurde der Himmelsregen aus der Taufe gehoben, Mastermind und Tastendrücker Goran Bastinac wollte in seinem Heimatland eine Band gründen, die seinen musikalischen Vorbildern KAMELOT, SONATA ARCTICA und AYREON gleicht und trotzdem seine eigene Handschrift trägt. Ihre Eigenständigkeit hat die Band erreicht, Vergleiche mit den genannten Etablierten zu ziehen fällt allerdings sehr schwer. Zu weit ist man von den Vorbildern entfernt, als dass sie zu erkennen wären. Grundsätzlich nicht schlimm, nur sollte es dann zu mehr als nur belanglosen Melodiebögen, eigenartigen Sounds und einer flachen Produktion reichen. Meint man, nach dem dünnen und überflüssigen Intro wäre Schluss mit Kasperkram, hat man die folgenden 10 Songs noch nicht hinter sich gebracht. Ich will es kurz machen: wenn man als Band in den Thronsaal der genannten Bands gelassen werden möchte, muss es krachen und knallen. Dann müssen sich Keyboards und Gitarren die Soli nur so um die Ohren hauen, dass es eine reine Freude ist, dürfen Balladen mit einem Bombast ausgestattet sein, dass die Kronleuchter wackeln und muss die Frontfrau nicht nur hübsch, sondern auch stimmlich variabler sein. Dazu muss so eine Produktion drücken und darf nicht kalt und nach wenig Budget klingen. Sorry, aber nichts von dem geschieht oder zumindest nicht überzeugend genug.
Trotzdem gelingt es mir nicht, den Bosniern die Mülltonne zu verpassen, denn gute Ansätze sind mehr als vorhanden, sie sind sogar zu hören. Nur müssten sie konsequenter, soundtechnisch atmosphärisch tiefer umgesetzt und besser produziert werden.
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