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| Chronicles Of The North, Limb Music, 2012 |
| Therése Gunnarsson, Stefan Jacobsen |
Vocals |
| Sebastian Lopez |
Drums |
| Jimmy Malmenlid |
Bass |
| Stefan Malmenlid |
Keys |
| Johan Olofsson, David Stockman |
Guitars |
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Länge: 47 Min 24 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Chronicles Of The North | 6. End Of Life |
| 2. Warrior Kings | 7. Fate |
| 3. Daylight Retreats | 8. Abandoned |
| 4. Silver Moon | 9. Lost |
| 5. The World Is Dying |
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Wenn man sich die Biografie dieser jungen Band aus Schweden anschaut, könnte man glatt den Eindruck gewinnen, dass im letzten Königreich bald die Lichter ausgehen. So oft, wie die ihre Bandbesetzung wechseln, dass nicht mal ersichtlich wird, wer jetzt eigentlich an der ersten CD dieser Metalcombo beteiligt ist, kann man nur hoffen, dass sie selbst den Überblick nicht verloren haben.
Lässt man das aber mal außen vor, so erweist sich "Chronicles Of The North" für mich als ähnliche Überraschung wie seinerzeit "Glory To The Brave" von HAMMERFALL. LAST KINGDOM kommen mit einer erstaunlichen Frische aus der Hüfte, bei der es einfach nur Spaß macht zuzuhören. Neun Songs lang legen sie großen Wert auf ein sehr harmonisches Zusammenspiel von Gitarre und Keyboard, das durchaus Vergleichen zu STRATOVARIUS standhalten kann. Mal legen die Tasten den Teppich, auf dem sich die Saitenmänner austoben dürfen, dann wieder setzen beide Instrumente ihre Läufe schnell und präzise unter den Gesang von Stefan Jacobsen. Der ist mit einem druckvollen Organ ausgestattet, dass in den Höhen manchmal an einen Michael Sweet von STRYPER heranreicht, in den Mitten aber genauso zu Hause ist. Drummer und Bassist hauen sich die schnellen Taktfolgen nur so um die Ohren, sehr viel besser können es die deutschen GAMMA RAY auch nicht. Das ist für ein Debüt schon eine ziemliche großartige Werkschau geworden. Melodisch gibt's nichts zu bemängeln, denn die bleiben tatsächlich in den Ohren kleben und laden geradezu zum Mitbangen, Faustschwingen und Singen ein. Immer wieder verstehen es die beiden Bandköpfe Stefan Jacobsen und Freddy Olofsson, die sich bei VOLVO am Fließband kennen lernten, dynamische Wechsel innerhalb der Songs aufzubauen, dass im Laufe der Spielzeit tatsächlich keine Langeweile aufkommt. Das einzige Manko ist die noch sehr schwedische Aussprache, aber auch das hat dann auf der anderen Seite wieder seinen Charme.
Sie selbst sagen über sich, dass "Chronicles Of The North" für prächtigen Melodic Metal mit symphonisch/hymnischen Elementen steht - das kann ich nur unterstreichen und der Metalgemeinde diese wie auch immer personell gestaltet Combo wärmstens ans Herz legen. Raise your fist and bang!
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