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| Future Past, Frontiers, 2012 |
| Michael Thompson |
Guitars, Keys |
| Larry King |
Vocals |
| Khari Parker |
Drums |
| Alan Berliant |
Bass |
| Gäste: |
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| John Blasucci |
Keys |
| Dave Hiltebrand |
Bass on When You Love Someone, Beautiful Mystery, Future Past, Here I Am & Break Me Down |
| Matt Walker |
Drums on High Times |
| Sahara Thompson |
Background Vocals on Can't Miss |
| J.P. Delaire |
Background Vocals, Sax Can't Miss |
| Produziert von: Larry King & Michael Thompson |
Länge: 57 Min 07 Sek |
Medium: CD |
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| 1. High Times | 7. Break Me Down |
| 2. Can't Be Right | 8. End Game |
| 3. Future Past | 9. Gypsy Road |
| 4. When You Love Someone | 10. Can't Miss 2012 |
| 5. Here I Am | 11. Fight For Your Life |
| 6. Beautiful Mystery |
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Michael Thompson hat wirklich schon mit allen möglichen Bands und Leuten von Soul bis Metal gespielt und 2007 ein sehr anerkanntes Album veröffentlicht: "How Long". Nun ist Melodic Rock ja immer so eine Sache, Schlager für Rocker in Ruhestand oder so. Man kann die sich oft wiederholenden Harmoniefolgen, Gitarrenakkorde und Drumpattern nur dann wirklich ertragen, wenn man eben Fan der Richtung ist - aber wo ist das nicht der Fall, was, Boogie Brüder?
Also, angehört, mit spitzen Fingern die CD ins Laufwerk gelegt bzw. mit spitzen Ohren die Noten ins Gehör gelassen - und: großes Erstaunen! Herr Thompson spielt eine wirklich gute Gitarre, sehr schön aufgebaute, flüssige Soli, die aufhorchen lassen und des Rockers Herz erfreuen. Der Sound ist naturgemäß weich und etwas verwaschen - eben nicht 'knackig'. Aber die Soli, die lässt er sich nicht nehmen. Manchmal klingt das zwar etwas aufgesetzt, aber zumeist sehr erfreulich.
Auch bei den Songs gibt es einige Highlights. Zwar wird das Rad nicht neu erfunden, denn man muss seine Klientel bedienen, aber ein schneller Rocker wie High Times oder ein kangsamer wie Future Past, und etwa der Shuffle Can't Be Right können wirklich gefallen; und eine Ballade wie das wundervolle Gypsy Road würden für viele Alben Ehre einlegen. Larry Kings Vocals kommen angenehm rau ohne gleich zu Stadionrülpsern (auf End Game darf er auch mal so richtig Gas geben; man fragt sich auch, was aus dem Song hätte werden können, wenn die MTB hätten richtig rocken dürfen/wollen) zu werden und erinnern an den anderen großen Vokalisten bei Frontiers: Jeff Scott Soto. Und an den zu seinen mehr dem Pop zugewandten Seiten erinnert dann auch die Musik auf diesem Album, und dazu lässt sich nur sagen; es gibt schlechtere Vergleiche. Außerdem sind Drums und Bass solide und eingepasst und fallen nicht weiter auf.
Es gibt naturgemäß viel weichgespültes zwischendrin, was dann doch mal von ziemlicher Langweile auf When You Love Someone bis zu TOTO Standardware Beautiful Mystery reicht, und was den Finger zur 'Next'-Taste zucken lässt - aber Michaels Spiel reißt eben doch immer vieles raus. Rockfans sollten halt nicht zu viel erwarten; Melodic Fans sollten sich das allerdings unbedingt anhören - es reicht sogar an die wirklich guten Tracks von Soto heran, es hat Potential und kann wirklich gefallen.
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