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| The Collective, Prosthetic Records, 2011 |
| Jordan Eberhardt |
Bass |
| Chris Letchford |
Guitar |
| Travis LeVrier |
Guitar |
| Pat Skeffington |
Drums |
| Produziert von: Mark Lewis |
Länge: 45 Min 41 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Colossal | 7. Origin Of Species |
| 2. Whales | 8. Alpenglow |
| 3. Emersion | 9. Black Hills |
| 4. The Levitated | 10. Balkan |
| 5. Secret Earth | 11. Drifting Figures |
| 6. Gallows |
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Gleich vorneweg: das hier ist schwere Kost. Nicht leicht zugänglich und braucht seine Zeit, um in Ruhe zu wachsen und beim Hörer anzukommen. "In Ruhe wachsen" bedeutet in diesem Zusammenhang auch genau das: für "The Collective" von SCALE THE SUMMIT braucht man Zeit und Ruhe. Am besten unter den Kopfhörern. Anders kann man die Untiefen dieser Soundcollagen nicht entdecken. Nebenher gehört entwickelt das Album einen hohen Nervigkeitsfaktor, was seiner Intensität aber in keinster Art und Weise gerecht wird. Somit hat das zweite Album des Quartetts aus Houston/TX einen gravierenden Mangel: in unserer schnelllebigen, billigproduzierten, auf Massenkonsum getrimmten Welt wird diese CD keinen Blumentopf gewinnen, keine Preise einfahren und im Untergrund verschwinden. Wer hat den heute noch Zeit sich einen Abend hinzusetzen und eine CD zu genießen? In diesem Punkt machen uns die instrumentalen Frickel-Amerikaner das Leben allerdings wiederum einfach, denn nach 45 Minuten ist der Durchlauf beendet und man kann sich getrost wieder anderen Dingen widmen. Es sei denn, man startet einen erneuten Durchlauf, weil man die nächsten Facetten von "The Collective" heraushören möchte. Laut Band soll man ein intensives Ohr auf "Whales" legen, weil dieser Song all das widerspiegelt, was SCALE THE SUMMIT ausmacht: Melodien, Aggression, großartige Solos, Ausflüge in die Welt des Jazz und ein chilliges Ende. Das stimmt, aber man sollte nach diesem Song das Album nicht als "gehört" bezeichnen, denn auch die anderen 10 Songs haben ihre eigenen Klangwelten.
Komme ich zum finalen ABER: Aber leider nervt das Album zum Ende hin dann doch! Denn irgendwie passieren die Dinge auf dem gleichen Niveau und irgendwann beginnen die vier flotten Amis sich dann doch in gleichen Strickmustern zu verlieren. Hier kann ich keine wirkliche Empfehlung aussprechen. Für Jazzer wird's wahrscheinlich zu metallisch abgehen. Metaller werden manches wahrscheinlich nicht straight genug finden und Freunde von DREAM THEATER (mit denen war die Band auf Tour), werden auch nicht wirklich richtig glücklich. Anhören und selbst eine Meinung bilden ist angesagt.
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