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| This Is Rock'n'Roll, Listenable Records, 2012 |
| Alex Kourelis |
Guitars, Vocals |
| J.-B. Chesnot |
Bass, Vocals |
| Tom Bullot |
Drums, Vocals |
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Länge: 39 Min 39 Sek |
Medium: CD |
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| 1. This is Rock'n'Roll | 7. Miss Saturday Night |
| 2. Rock'n'Roll Nation | 8. The World Don't Go Around |
| 3. Bang That Head | 9. Night Rocker |
| 4. Great Bid Dynamite | 10. Fat Boy Charlie |
| 5. Girls In The City | 11. The Way To Rock'n'Roll |
| 6. Big Thrill |
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Da sind sie, die AC/DC aus Frankreich … fast. Eigentlich sind das drei Amerikaner, die aber durch einen Zufall nach Frankreich gerieten, dort einen bekannten Werbespot für die DNCF, die französische Staatsbahn, drehten, und dann ging sie, ab, die Post.
Nun ist es ja so, dass die Musik von AC/DC nicht wirklich schwer zu machen ist - Riff, Drums, Rotzvocals, Solo, fertig. Wir in Deutschland haben ja auch unsere Über-AC/DC namens OHRENFEINDT. Hat wohl jedes Land, muss sein. Auch ein Song wie Smoke On The Water ist ja nun nicht extrem kompliziert, noch ist es Die ganze verliebte Lotte der Luftschiffer. Kann also jeder, ob sie nun 77 oder eben STICKY BOYS heißen.
Wenn, ja wenn da nicht dieses kleine Ding wäre, dass Riff eben nicht Riff ist, und man vom Kosmos mit einem Hauch Genialität bedacht worden sein muss, um erfolgreich die Autobahn nach Wanne-Eickel, wo ja in Deutschland bekanntlich der Nullmeridian der Hölle liegt, zu fahren; den Dunst überm See zu sehen oder eben kurz ein freies Alles Klar jetz'! abzusondern, und sich in die Rockgeschichtsbücher zu schreiben und den Rockhimmel zu katapultieren.
Gut nun also, der langen Vorrede kurzer Sinn - das können die STICKY BOYS (uns entgeht nicht die Konnotation von 'sticky', und auch nicht die Verbindung davon mit der Konnotation von 'AC/DC' - cleverer Bandname!) natürlich nicht - mal eben ein ewiges AC/DC-Riff bauen. Das können heutzutage ja noch nicht einmal die Young-Stromer mehr. Und so muss man konstatieren, dass die SBs natürlich kopieren - mit Verve zwar, und gut produziert mit gutem Sound - aber eben kopieren. Jegliches Quäntchen Innovation fehlt.
Da uns Boogie Brüdern Innovation aber eh' an allem vorbei geht, sind wir als Liebhaber klassischer Geradausriffs vor einem Bon Scott Hintergrund hier genau richtig.
Nachdem sie sich eingegroovt und eingerifft haben, bieten die STICKYs mit Tracks wie Girls In The City, Big Thrill, The World Don't Go Around und Fat Boy Charlie sehr gut abgehangene AC/DC Steaks, Marke "Stiff Upper Lip" - nicht die ganz große AC/DC Zeit, aber durchaus gut zu genießen. Die Solos kommen flott und auf den Punkt, die Drums'n'Bass legen eine sehr grooviges Fundament, und die Stimme knarzt eben zuweilen wie weiland Bon. Klar, Tracks wie This is Rock'n'Roll, Rock'n'Roll Nation und The Way To Rock'n'Roll sind alberne Fülsel - der Rest ist aber gut.
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