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Subway

Lola's Theme

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Lola's Theme
Lola's Theme, Fastball Music, 2010
Bernd Heining Drums
Mathias Holm Guitars
Markus Metzger Keyboards
Conny Payne Bass
Francis Soto Vocals
Gäste:
Mary Amora Vocals on Don't Cry
Heidfeld Drums
Axel Winkler Drums
Produziert von: Subway und Markus Metzger Länge: 55 Min 56 Sek Medium: CD
1. My Life8. Wasting My Time
2. Lola's Dream9. Melalapolis
3. Still Want The Moon10. The Journey
4. Sunglasses At Night11. Save Me From Myself
5. Control And Power12. Old Photographs
6. Don't CryBonus Track:
7. Dedicated13. Talk

SUBWAY ist eine deutsche Band, die mit einer längeren Unterbrechung seit 1986 existiert und sich dem Hard Rock verschrieben hat. Vier Alben wurden zwischen 1986 und 2003 veröffentlicht, wobei "Taste The Difference" in Los Angeles während eines Erdbebens aufgenommen wurde. Kein Wunder also, dass Sänger Francis Soto nach so einem Erlebnis nicht unbedingt für immer ans Aufhören dachte, und die Band nun für "Lola's Theme" wieder ins Leben rief.

Die Marketing Information bezeichnet die Musik als 'Melodic Rock', was ich nur bedingt so sehe. Die dafür genre-typischen Floskeln, unzählige Refrain Wiederholungen und oft stereotypischen Gitarrendarbietungen fehlen hier - allerdings gingen die früheren SUBWAY Veröffentlichungen, soweit ich sie kenne, schon eher in diese Richtung, so dass es also kein Wunder ist, wenn man sie in diese Ecke schiebt.

Und Ihnen Unrecht tut. Was hier geboten wird ist zwar durchaus melodisch, aber keineswegs nur dem 08/15 Schema für den Kleinen Melodicrocker folgend. Vielmehr haben wir ein ausgewachsenes Hard Rock Album vor uns im Player, dass leider nur an einem etwas unglücklichen Album Flow leidet - die wirklich guten Stücke kommen ganz am Ende.
Die Story - Lola's Story - ist Francis' Freundin Lola Moreno gewidmet, wobei die Texte sich eben der Beziehung zu Lola widmen, was lyrisch nicht sonderlich aufregend, aber ok ist. Die Produktion ist gut und kompakt, und natürlich verstehen die Jungs ihr Handwerk, die Songs pendeln effektvoll zwischen Volle Lotte und kontrollierter Kraft, mit effektvollem Einsatz der Riffs - kein überbordendes Rumgeballer.

Songs die hängen bleiben sind der Opener My Life, eine Art rockige Version von Bon Jovi 's This Is My Life (na komm schon - Bon Jovi macht doch keine Rock Musik!) mit ebenso typischen Dudel Solo. Danach mit Sunglasses At Midnight ein Cover des Corey Hart Hits, nett. Control And Power - ist es der Name allein, der an Thin Lizzy denken lässt? Eher nicht. Don't Cry ist eine sehr nette Ballade, gefolgt von Dedicated, einem eher dunkelen, melancholisch sanften Rocker. Dann die Highlights - das epische The Journey, das an die Songs von Robert Plant auf "Manic Nirvana" ob seiner offenen Konstruktion erinnernde Save Me From Myself, komplett mit elektronischen Spielereien; und schließlich die wirklich wundervolle Ballade - a capella nur zum Piano - Old Photographs.

Und da das die Mehrzahl der Songs sind, entspricht das einer Empfehlung - allerdings hört man das Album am besten von hinten nach vorne. Es könnte vielleicht das beste SUBWAY Album sein, ist zwar nicht wirklich vollständig anyplace, anytime, anywhere, aber über dem Durchschnitt allemal.

Dietrich Gastrock, (Artikelliste), 13.10.2010


 
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