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| We Always Knew It Would Come To This, Alternative Rock, 2011 |
| Adam Krawczyk |
Vocals, Guitar |
| Laurence Rosier Staines |
Vocals, Guitar, Casio |
| Mike Solo |
Drums |
| Alex Tulett |
Doubleneck Bass |
| Produziert von: super FLORENCE jam |
Länge: 28 Min 00 Sek |
Medium: CD |
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| 1. That's The End Of It | 6. Irrepressible |
| 2. Signals | 7. Walkin' On The Rocks |
| 3. Your Word | 8. Bloozepower |
| 4. Simmer Down | 9. A Moment In Time |
| 5. Anastasia,won't You Sleep With Me |
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Was sind denn das für Waldschrate? Die Kinder von Joe Jackson? Sixties Pop Afficionados? Trotzdem irgendwie heavy-rockin'? Ska und Punk Anklänge, aber trotzdem extrem melodisch, ohne sich selbst zu ernst zu nehmen. Pop Songs, das Innere nach außen gedreht.
That's The End Of It (am Anfang!) ist also dann irgendwie Hard Rock, mit verzerrter Stimme und heavy Piano.
Signals driftet in Richtung Karibik, angetrieben vom 60 Pop Drive, Jon Anderson Falsetto Gesang, die WHO niemals weit weg. Your Word hat rockige Riffs, plötzlich ein Casio Gefiepe - early GENESIS aber mit mehr Gitarre als Hackett je aufgebracht hätte und YES Orgel plus FLOYD Gitarrenlinien - Mischmasch, nasch mich. Gut, Simmer Down ist dann wenigsten richtig New Wave, Marke Jackson, melodisch, nicht ganz so messerscharf wie seinerzeit der gute Joe, ruck-2-Minuten-zuck und vorbei - wozu mehr machen, wenn alles gesagt ist? Anastasia... und Irrepressible sind dann wirklich astreiner Punk, obwohl zu nett um mit den RAMONES verwechselt zu werden, aber so lebhaft wie andere hochgelobte Bands schon lange nicht mehr. Zur Abwechslung dann mit Walkin' On The Rocks Rock'n'Roll á la Little Richard mit kurzweiligen Pianoattacken. Und - wir können auch Heavy Finster Rock: Bloozepower mit allem, was dazu gehört inklusive wunderbaren Heavyriffs. Abrupte Bremse, um zum Ende mit A Moment In Time zu kommen, einer erstaunlich einfühlsame Love-gone-by Ballade
Das räubert in allen Jagdgründen, mischt alles auf und zusammen was Spaß macht, und das gut. Ansatzweise zeigen die Jungs, was sie können, und setzen sich so gründlich zwischen alle Stühle, dass dort eben jetzt die neuen Stühle sind. Man komt aus Australien und macht sich auf, die Welt zu erobern - ohne Scheu, cool, und mit Überblick. Denn wer so alles vermischt und nicht einmal daneben langt, der weiß mit Anfang 20 eine Menge über gute Musik. Und wer das dann so gekonnt rüberbringt, dem steht eigentlich die Welt offen. Viel Glück!
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